Aufschließung läuft an: Neue Siedlung entsteht. Aschbach: Gemeinderat hat grünes Licht für die Arbeiten am Ragerfeld am Ortstrand gegeben. 20 Parzellen für Einfamilienhäuser stehen dort bereits zum Verkauf.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 30. Mai 2020 (04:32)
Bürgermeister Martin Schlöglhofer mit dem Parzellierungsplan für das Ragerfeld. 20 Baugründe für Einfamilienhäuser stehen dort zum Verkauf. Die Aufschließung des Areals wird demnächst starten.
Hudler

Bauland ist in Aschbach sehr gefragt: Auf dem sogenannten „Ragerfeld“ im Nordwesten der Gemeinde soll daher eine neue Siedlung entstehen. „Insgesamt steht dort eine Gesamtfläche von 3,5 Hektar zur Verfügung. Wir haben mit den beiden anderen Eigentümern, der Firma Pabst Immobilien und der Genossenschaft ‚Die Siedlung‘, bereits einen Plan erstellt“, berichtet Bürgermeister Martin Schlöglhofer.

Konkret soll es auf dem Areal einen Mix aus 20 Bauparzellen für Einfamilienhäuser (mit Grundflächen zwischen 650 und knapp 1.000 Quadratmetern) und anderen Wohnbauten wie Reihenhäusern geben. „Bei Bedarf wäre auch ein großvolumiger Wohnbau möglich“, sagt der Ortschef.

Der Gemeinderat hat in der letzten Sitzung grünes Licht für die Erschließung der Grundstücke gegeben. Es werden Kanal- und Wasserrohre, Stromleitungen und Leerrohre für Lichtwellenleiter verlegt und heuer auch noch der Straßengrundbau hergestellt.

Die Gemeinde setzt auf dieser Fläche auf Nachhaltigkeit und Ökologie. Das Oberflächenwasser soll an Ort und Stelle über ein eigenes Regenwasserableitungssystem, ‚Drain Garden‘ genannt, zur Versickerung gebracht werden. „Diese Möglichkeit zur Versickerung vor Ort wird über die öffentlichen Verkehrsflächen geschaffen, sowie von den Häuslbauern selbst, die ihre Bebauung danach anpassen sollen“, sagt Schlöglhofer. Zehn Anfragen für Parzellen gibt es schon, in den nächsten Wochen sollen die Kaufverträge unterfertigt werden. „Theoretisch könnte schon im Herbst mit der Bebauung begonnen werden“, berichtet der Ortschef.