Greinsfurth , Amstetten

Update am 08. Januar 2019, 16:38

von Hermann Knapp

Cobra-Einsatz in Greinsfurth: Vierfach-Mutter erstochen. Nun ist es Gewissheit. In Greinsfurth (Gemeinde Amstetten) hat sich heute (Dienstag-)Nachmittag ein Beziehungsdrama abgespielt.

In Greinsfurth spielte sich am Dienstagnachmittag ein Beziehungsdrama ab. Polizei und auch das Rote Kreuz war vor Ort.
 
 |  Anton Kovacs

Der Ehemann (Österreicher mit türkischen Wurzeln), 37 Jahre alt, hat seine 40 Jahre alte Frau (eine Österreicherin, die zum Islam konvertiert ist) offenbar erstochen.

Der Mann ist in Haft. Die Ermittlungen über die Hintergründe der Tat laufen. Das Paar hat drei kleine Kinder und einen älteren Sohn.

In Greinsfurth spielte sich am Dienstagnachmittag ein Beziehungsdrama ab. Polizei und auch das Rote Kreuz war vor Ort.
 
 |  Anton Kovacs

Der Täter dürfte äußerst brutal vorgegangen sein. Er soll in der Küche zwei Mal auf seine Frau eingestochen haben – neben den Kindern! Die Verletzte versuchte noch zu flüchten, doch ihr Mann rannte ihr nach und stach bei der Haustür erneut zu. Dort ließ er sein Opfer liegen.

Das Opfer wurde nach dem Messerangriff noch lebend in das Landesklinikum Amstetten verbracht, wo es jedoch seinen Verletzungen erlag.

Wir hatten berichtet:

Offenbar drangen Hilferufe von Kindern aus einer Erdgeschoßwohnung in einem Mehrparteienhaus in der Forststraße. Nachbarn alarmierten daraufhin die Polizei.

Vor dem Eingang der Wohnung soll laut Berichten von Augenzeugen eine Person am Boden gelegen haben, am Briefkasten ein Messer. In der Wohnung wohnt eine Familie mit vier Kindern.

In Greinsfurth spielte sich am Dienstagnachmittag ein Beziehungsdrama ab. Polizei und auch das Rote Kreuz war vor Ort.
 
 |  Anton Kovacs

Der Mann hat türkische Wurzeln, ist aber österreichischer Staatsbürger, seine Frau ist eine Österreicherin. Wer verletzt wurde und wie schwer, ist noch nicht bekannt. Es könnte sich aber um ein Beziehungsdrama handeln.

Mann drängte Leute zur Bekehrung zum Islam

Die Cobra stürmte die Wohnung und nahm den Mann fest. Der Beschuldigte wird derzeit auf einer Polizeiinspektion von den Ermittlern einvernommen.

Er ist den Nachbarn deshalb schon längere Zeit aufgefallen, weil er stets schwarz gekleidet war und die Leute dazu drängte, sich zum Islam zu bekehren. Im Sommer des Vorjahres sprach er vor allem Personen an, die beim Spielplatz nahe des Kinderfreundeheims unterwegs waren.

Inzwischen war er aber dazu übergegangen, einfach an den Haustüren zu läuten. Nachbarn berichten, dass er jeden Tag kam, was ihnen natürlich sehr lästig war. Er konnte offenbar nicht akzeptieren, dass sie sich nicht zum Islam bekehren wollen.

Da er nicht aggressiv auftrat, gab es aber keine Handhabe dagegen.