Nationalratswahl: Es bleibt wohl alles beim Alten. Die Spitzenkandidaten aus der Region dürften wieder dieselben sein.

Von Peter Führer und Andreas Kössl. Erstellt am 18. Juni 2019 (03:29)
NÖN

Nachdem der Wahltermin mit 29. September fixiert ist, läuft aktuell die Suche nach Kandidaten. Die SPÖ hat mit Alois Schroll, Gerhard Riegler und Renate Gruber ja bereits die ersten drei Wahlkreis-Kandidaten präsentiert. Bei der ÖVP tagte der Bezirksparteivorstand am Dienstag (nach Redaktionsschluss). Dabei wurde die Bezirksliste erstellt. „Ich werde mich der Wiederwahl stellen, möchte dem Ergebnis aber nicht vorgreifen“, sagte ÖVP-Nationalratsabgeordneter Andreas Hanger im Vorfeld. Auf weitere Namen – etwa ob Alois Rosenberger aus Öhling wieder kandidieren wird – wollte sich Hanger nicht festlegen. „Über Listen zu reden, bevor sie beschlossen sind, halte ich nicht für sinnvoll“, bittet er um Verständnis.

Bei der FPÖ, die ihre Wahlkreisliste ebenfalls nach Redaktionsschluss fixierte, deutete Nationalratsabgeordnete Edith Mühlberghuber eine neuerliche Kandidatur an. „Ich bin auf jeden Fall noch zu jung für die Pension“, so die Bezirksobfrau.

 Grüne unsicher

 Die Grünen wählten die Kandidaten ihrer Wahlkreisliste ebenfalls nach Redaktionsschluss. „So lange nicht gewählt wird, ist eine Prognose schwierig. Da kann es immer noch Änderungen geben“, erklärte Bezirkssprecher Dominic Hörlezeder im Vorfeld. Der Plan habe vorgesehen, dass jemand aus dem Bezirk Melk an der Spitze steht. Franz Raab, Euratsfelder Gemeinderat, kündigte allerdings an, ebenfalls für Listenplatz eins zu kandidieren.

In einem dreistufigen Vorwahlprozess (öffentliche Online-Vorwahl, Stimmabgabe durch Vorstand und Stimmabgabe durch Mitglieder) erstellen die Neos ihre Kandidatenliste. Fix ist, dass sich Magdalena Brottrager aus Euratsfeld wieder für einen Platz bewerben will: „Nach dem großen Zuspruch bei der letzten Nationalratswahl wäre es eine große Ehre, wieder als Spitzenkandidatin für Neos im Mostviertel anzutreten.“

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