Ein historischer Erfolg für ÖVP. ÖVP gewann in Biberbach 85,9 Prozent der Stimmen und damit alle drei Mandate der Grünen. Ein so hohes Ergebnis hatte sie noch nie. Die SPÖ blieb bei ihren drei Mandaten.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 28. Januar 2020 (04:31)
Bürgermeister Fritz Hinterleitner und Vizebürgermeister Maximilian Soxberger dürfen sich über einen historischen Wahlerfolg der ÖVP freuen.
VP

Ein hervorragendes Ergebnis konnte Bürgermeister Fritz Hinterleitner bei seinem ersten Antreten mit seiner ÖVP bei der Gemeinderatswahl einfahren. Weil die Grünen nicht mehr kandidierten, waren ja drei Mandate in der Schwebe, und die wanderten alle zur Volkspartei. „Wir haben 15,6 Prozent gewonnen ubnd nun 85,9 Prozent. Das ist phänomenal und auch historisch das beste Ergebnis, das wir in Biberbach jemals erreicht haben“, freut sich der Ortschef.

SPÖ-Chef Helmut Fellner ist mit dem Abschneiden seiner Partei nicht zufrieden: „Ich hätte mir mehr erhofft.“
SPÖ

Offenbar habe die ÖVP mit ihrem Engagement den Nerv der Zeit getroffen und das Vertrauen der Bürger gewonnen. Projekte wie der Kindergarten, die Siedlungsentwicklung und der Bau der Arztordination hätten großen Anklang gefunden. „Wir haben aber auch ein sehr gutes Team mit vielen hervorragenden Kandidaten. Das Ergebnis ist natürlich auch der Auftrag, in den kommenden fünf Jahren die erfolgreiche Arbeit fortzuführen.“

SPÖ-Spitzenkandidat Helmut Fellner ist nicht zufrieden mit dem Ergebnis. „Es ist schade. Ich hätte mir schon mehr erwartet“, sagte er am Wahlabend. Die Gründe, warum die SPÖ nicht zulegen konnte, sind für ihn nicht allein auf Gemeindeebene zu suchen. „Das ist schwer zu sagen. Der allgemeine Trend ist derzeit einfach gegen die SPÖ. Das muss man zur Kenntnis nehmen. Wir werden aber positiv in die Zukunft schauen und für Biberbach weiterarbeiten.“

Die Grünen sind in Biberbach ja nicht mehr zur Wahl angetreten. Schon im Jahr 2018 hatten j Herbert Hörndler und Harald Ritt ihre Mandate zurückgelegt, die seither unbesetzt waren. Im Gemeinderat verblieben ist nur noch Helen Marktl, die ihre politische Arbeit mit Ablauf dieser Periode auch beendet.