Ferschnitz: Fahrtendienst soll kommen

Erstellt am 01. Oktober 2022 | 04:56
Lesezeit: 2 Min
440_0008_8478328_ams39fer_infoabend_emil_c_fuehrer.jpg
Das Thema E-Mobilität sorgte für großes Interesse. Vertreter von Emil- Euratsfeld, der Gemeinde, des Umweltarbeitskreises, von NÖ Regional und der Klima- und Energiemodellregion informierten über die Vorteile.
Foto: Führer
Großes Interesse gibt es an einem e-Fahrtendienst in Ferschnitz.

Bei einer Infoveranstaltung am Donnerstag präsentierten Hedwig und Michael Schagerl vom Umweltarbeitskreis und Bürgermeister Michael Hülmbauer das Projekt eines e-Fahrtendienstes für Ferschnitz. „Es gibt viele Ideen, die wir in der Vergangenheit bereits umsetzen konnten. Jetzt schauen wir, dass wir beim Fahrtendienst den Start in Angriff nehmen“, unterstrich Michael Schagerl.

Für einen solchen braucht es aber viele Helfer und jede Menge Hintergrundarbeit. Ziel der Veranstaltung war, das Interesse auszuloten. „Fahrtendienste reduzieren den Individualverkehr und damit auch den CO2-Ausstoß. Wenn wir nämlich so weitertun, dann sind Unwetter, wie wir sie letztes Jahr erlebt haben, nur die Spitze des Eisberges“, ist Bürgermeister Michael Hülmbauer von den Vorteilen überzeugt. Erfreulicherweise bekundeten viele Menschen ihr Interesse, diese umweltfreundliche Transportmöglichkeit nützen zu wollen oder als Fahrer ehrenamtlich zur Verfügung zu stehen.

Daher stehen die Chancen gut, dass ab 2023 das e-Taxi, das es in ähnlicher Form etwa in Euratsfeld, Neuhofen oder Winklarn gibt, in Ferschnitz zur Verfügung steht. Sehr lehrreich war der Vortrag von Johann Engelbrechtsmüller, Obmann des Euratsfelder Vereins „Emil“.

Er berichtete über die vielen positiven Erfahrungen, die in den vergangenen fünf Jahren gesammelt wurden. Übrigens: alle, die Interesse am Fahrtendienst – ob als Fahrer oder Nützer haben – können sich auf einer Liste am Gemeindeamt eintragen.