Gemeinden haben Elektroautos angekauft. In Aschbach können sich die Bürger ab November das E-Car gegen Stundentarif und Kilometersatz ausleihen. Gemeinde Ertl hat Renault Kangoo beim Bauhof im Einsatz.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 20. Oktober 2019 (06:52)
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Bei der Übergabe der Elektroautos: Bürgermeister Martin Schlöglhofer (Aschbach-Markt), Umweltgemeinderätin Christa Dorner (Aschbach-Markt), Umweltgemeinderat Erwin Zeitlhofer (Aschbach-Markt), Landtagsabgeordneter Anton Kasser, Johann Wagner (Energie- und Umweltagentur NÖ), Sandra Wagner (Aschbach-Markt), Johannes Gross- alber (Ertl) und Bürgermeister Josef Forster (Ertl).

Über 60 niederösterreichische Gemeinden haben bereits die Chance genützt, über das Beschaffungsservice der Energie- und Umweltagentur des Landes NÖ neue Elektrofahrzeuge zu Top-Konditionen zu kaufen. Auch Ertl und Aschbach sind mit dabei und haben ihre E-Autos bereits in Empfang genommen.

In Ertl wurde ein zweisitziger Renault Kangoo für den Bauhof angeschafft. Den Bauhofmitarbeitern standen für diverse Fahrten in der Vergangenheit nämlich nur Traktoren zur Verfügung.

In Aschbach setzt man hingegen ab sofort auf E-Carsharing. Dort hat man um rund 27.000 Euro (inklusive Förderung) einen Renault Zoe angekauft. „Wir wollen das Auto unseren Bürgern zur Verfügung stellen und damit auch ihr Umweltbewusstsein stärken“, sagt Bürgermeister Martin Schlöglhofer.

Es gibt zwei Möglichkeiten, das E-Car zu nutzen: „Leute, die das Auto nur gelegentlich verwenden wollen, zahlen per Stunde und Kilometer. Vielfahrer können auch eine Bonuskarte erwerben und dürfen es dafür zu einem geringeren Tarif nutzen“, erklärt der Ortschef. In der Testphase steht das Elektroauto derzeit nur den Bonuscard-Nutzern zur Verfügung. Aber schon ab Anfang November soll es dann für alle Aschbacher buchbar sein. Das geht übrigens ganz einfach per App im Internet.