Beste Restaurants im Bezirk Amstetten gekürt. Insgesamt elf Gastronomiebetriebe konnten sich im Bezirk auch heuer wieder eine oder mehr der insgesamt vier Gabeln des Falstaff-Restaurantguides sichern.

Von Stephanie Turner. Erstellt am 16. März 2019 (05:00)
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Der Forellenhof der Familie Ortmüller feiert in diesem Jahr sein Falstaff-Comeback. Am Bild: (von links nach rechts) Alfred Ortmüller, Birgit Ortmüller und Stefan Duracinsky.

Mit 1.800 bewerteten Gastronomiebetrieben erschien der Falstaff Restaurantguide vor Kurzem bereits zum 14. Mal. Ziel ist es, Jahr für Jahr die besten Restaurants Österreichs anhand diverser Kategorien zu bewerten. Darunter befinden sich heuer auch wieder einige Betriebe aus dem Bezirk Amstetten.

Mit 85 Punkten gegenüber 81 Punkten aus dem Vorjahr hat das Restaurant am Teich in St. Valentin in dieser Ausgabe des Ratgebers die meisten Punkte im Bezirk dazugewonnen.

1.800 Restaurants in Österreich bewertet

Im Restaurantguide wird der Betrieb als Treffpunkt von moderner Architektur und traditioneller, kulinarischer Handwerkskunst beschrieben. Besonders gute Bewertungen gab es neben Essen, Service und Weinkarte vor allem für das Ambiente mit neun von zehn Punkten.

Für das Team rund um Restaurantleiter Oliver Lehner und Küchenchef Georg Buchriegler bedeutet das Motivation fürs neue Jahr: „Wir haben uns in jeder der Kategorien verbessert und uns in unserem Tun und Werden weiterentwickelt. Die Stimmung ist natürlich gut, wenn harte Arbeit belohnt wird.“ Trotzdem bleibt hier noch Raum für Bodenständigkeit. „Unser Hauptgeschäft ist nicht der Falstaff-Guide, sondern unsere Gäste. Die kennen uns auch und wissen, dass es unser Ziel ist, alle Gäste so glücklich wie möglich zu machen“, erklärt Lehner, dessen Restaurant demnächst seinen dritten Geburtstag feiert.

Frische Forelle aus hauseigenem Teich

Besonders sticht bei der diesjährigen Bewertung auch der Forellenhof der Familie Ortmüller in Neustadtl/Donau hervor. Zuletzt wurde dieser im Jahr 2012 im Falstaff-Guide erwähnt und feiert nun mit 82 Punkten und einer Gabel sein Comeback. In der Beschreibung des Ratgebers steht die Spezialität des Hauses im Fokus: die frisch gefangene Forelle aus den hauseigenen Teichen. Gelobt wird hier mit 17 von 20 Punkten vor allem der Service.

Den Grund für den Wiedereinstieg im Restaurantguide kann sich Birgit Ortmüller nicht erklären: „Wir wissen nicht, wie es zu dieser Bewertung kam, denn verändert hat sich, seitdem Alfred „Fredi“ das Gasthaus 1996 übernommen hat, im Grunde nichts. Unser Aushängeschild, die Forelle, wird immer noch gleich gekocht“ und fügt hinzu: „Vielleicht könnte der Besuch großer Persönlichkeiten aus Politik, Sport und Kultur dazu beigetragen haben.“

Das Team rund um Familie Ortmüller und Küchenchef Stefan Duracinsky freut sich natürlich sehr über die aktuelle Bewertung. Es sei eine Bestätigung für die Qualtiät, zudem seien sie mit einer von vier möglichen Gabeln sehr zufrieden und wollen laut Birgit Ortmüller das einfache, gute Niveau halten. Als Herausforderung steht für den Gastronomiebetrieb, wie in vielen anderen Gaststätten auch, die Verfügbarkeit des Personals als Problem im Raum.