Bezirk Amstetten mit Dauerticket für das Podest. Die Feuerwehr Krenstetten holte sich Landessieg in Kategorie Silber ohne Alterspunkte.

Von Peter Führer. Erstellt am 02. Juli 2019 (06:16)
Erich Marschik
Das Team der Feuerwehr Krenstetten mit Landesrat Gottfried Waldhäusl (FPÖ), Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP), Klubobmann Reinhard Hundsmüller (SPÖ), Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner und NÖN-Chefredakteur-Stellvertreterin Eva Hinterer.

Die Landesfeuerwehrleistungsbewerbe des heurigen Jahres sind geschlagen. Und brachten wieder spannende Ergebnisse. So holte die Bewerbgruppe der Freiwilligen Feuerwehr Großharras den Sieg.

Als einer der Mitfavoriten ging die Freiwillige Feuerwehr Krenstetten ins Rennen. Bereits in den vergangenen Jahren schaffte diese Mannschaft oftmals den Sprung ins Spitzenfeld. Die Krenstettner sorgten bei Bezirks- und Landesbewerben für Furore, in der Kategorie Silber A schaffte man wieder den Landessieg. Beim Fire Cup wurde man Neunter.

WM-Teilnahme alsabsoluter Höhepunkt

„Unseren ersten Bezirkssieg feierten wir 1996, 2003 wurden wir Vizelandessieger, 2004 Landessieger. Es folgten weitere Landessiege 2008, 2010, 2011 und 2018 (alle in Bronze A). Absoluter Höhepunkt war der Sieg beim Fire Cup 2008 in Amstetten“, betont Gottfried Bühringer, Kommandant der FF Krenstetten.

2013 schaffte man gar die Qualifikation für die Weltmeisterschaft in Mühlhausen. „Diese Erfolge waren die absoluten Highlights der Feuerwehr im Bereich Bewerbswesen“, führt Bühringer weiter aus. Der Fire Cup gilt übrigens als sportlicher Höhepunkt eines jeden Landesfeuerwehrleistungsbewerbes. Startberechtigt sind die besten 12 B-Gruppen des Vorjahres – B-Gruppen sind Gruppen, bei denen die Mitglieder ein Durchschnittsalter von mehr als 30 Jahren haben – drei Damengruppen und die besten 20 Gruppen der Kategorie Bronze A.

Die Erfolge der Vergangenheit und Gegenwart führt Bühringer auf mehrere Faktoren zurück. „Gegenseitige Wertschätzung, langjährige Zusammenarbeit der Mitglieder der Bewerbgruppe und Kameradschaft sind Grundvoraussetzungen für die Erfolge. Die aktuelle Gruppe tritt seit 2014 in unveränderter Zusammensetzung an“, berichtet er. Die Starter heißen Markus Mair, Reinhard Irxenmayer, Josef Schachner, Hannes Bühringer, Albert Haider, Gottfried Bühringer, Martin Wagner, Martin Bruckschwaiger und Rainer Gschosmann. Auch entsprechendes Training sei notwendig.

Im Herbst werden acht bis zehn Trainingseinheiten absolviert. Ab Ende Jänner trainiert man zweimal wöchentlich. Die Bewerbe haben auch für das Feuerwehrwesen ihren Sinn. „Körperliche Fitness, Kameradschaft und Verlässlichkeit sind wichtige Säulen in jeder Feuerwehr. Die Arbeit in der Bewerbgruppe ist bestens geeignet, diese Eigenschaften zu festigen“, weiß der Kommandant.

Der Bezirk hilft an allen Ecken und Enden mit

Die Teilnahme an den Bewerben und insbesondere an der Königsdisziplin Fire Cup ist allerdings nur ein Aspekt. Vielmehr benötigt es ein umfangreiches Helferteam, das bei der mehrtägigen Veranstaltung für einen reibungslosen Ablauf sorgt. Unter anderem wollen die Feuerwehrmitglieder ja auch bewertet werden. Dafür braucht es ein Bewerterteam, bei dem der Bezirk Amstetten stark vertreten ist.

„Karl Radinger aus Seisenegg ist Leiter des Berechnungsausschusses A, Johann Neubauer aus Neuhofen ist zuständig für den Staffellauf und Wolfgang Bauer aus Ferschnitz Bewerter beim Löschangriff. Dazu gibt es noch viele andere aus sehr vielen Gemeinden. Unser Bezirk stellt jedes Mal sicher seine 15 Leute“, weiß Bezirksfeuerwehrkommandant Rudolf Katzengruber.

Weitere Ergebnisse: Die Bewerbsgruppe 2 der Feuerwehr Kürnberg holte sich in der Kategorie Silber ohne Alterspunkte den ausgezeichneten achten Platz. Die Bewerbsgruppe 1 der Feuerwehr Hochstraß errang unter 360 Teilnehmern den 18. Platz. Beim Firecup wurde die Bewerbsgruppe Krenstetten 2 neunter, die Feuerwehr Ertl belegte den 13. Platz.

Alle Fotos und Berichte zu den Landesfeuerwehrleistungsbewerben 2019 findet ihr auch im Sonder-Ressort auf NÖN.at!

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