Jesuskinder in Krenstetten und St. Peter gestohlen. Unbekannter Täter „entführte“ in den Pfarrkirchen in Krenstetten und in St. Peter das Christkind aus den Krippen. Beide Pfarren haben nun Anzeige erstattet.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 04. Februar 2020 (03:19)
Pfarrer Martin Mayrhofer vor der Krippe in der Pfarrkirche in Krenstetten. Ein Dieb hat das Jesuskind gestohlen, der Pater ist aber schon dabei, ein neues zu schnitzen.
Hudler

Ein unbekannter Dieb hat in der Zeit vom 18. Jänner bis zum 25. Jänner aus der Krippe auf einem Seitenaltar in der Pfarrkirche in Krenstetten das Jesuskind gestohlen. „Ich habe es erst am Samstagvormittag beim Erstkommunionsunterricht gesehen und dann gleich Anzeige erstattet“, berichtet Pfarrer Pater Martin Mayrhofer. Einen Verdacht, wer die Krippenfigur entwendet haben könnte, hat er nicht. Mayrhofer hat sämtliche Figuren aus Lindenholz übrigens vor zehn Jahren selbst geschnitzt. „Ich habe auch schon damit begonnen ein neues Jesuskind zu machen. Nächstes Jahr wird die Krippe also wieder vollständig sein.“ Mayrhofer hat den Diebstahl bei der Polizei angezeigt.

Der Unbekannte hat übrigens nicht nur in Krenstetten zugeschlagen, sondern auch in St. Peter. Auch dort wurde das Jesuskind gestohlen und das ist viel schwerer zu ersetzen, weil die Krippe und die Figuren an die 200 Jahre alt sind. In St. Peter glaubte man zuerst an einen schlechten Scherz und hat deshalb im Gottesdienst den Dieb gebeten, das Jesuskind doch wieder zurückzubringen. Jetzt, da der Diebstahl in Krenstetten bekannt wurde, hat aber auch die Pfarre St. Peter bei der Polizei Anzeige gegen Unbekannt erstattet.