Kampf um Kassenvertrag in Amstetten

Bürgerliste fordert bessere Versorgung der Region mit MRT-Geräten.

Erstellt am 17. Oktober 2021 | 06:32
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Norbert Kunz will trotz der ablehnenden Mitteilung des Gesundheitsministeriums weiter für eine MRT-Bewilligung kämpfen.
Foto: Knapp

In seinem unermüdlichen Kampf um eine bessere Versorgung der Region mit Magnetresonanztomografie (MRT)-Geräten hat Bürgerlistenaktivist Norbert Kunz einen neuen Rückschlag hinnehmen müssen. Der Gesundheitsminister lässt ihm mitteilen, dass der Bezirk nach Maßgabe des Österreichischen Strukturplans Gesundheit ausreichend versorgt sei. „Ein zusätzliches MRT-Gerät würde keine Verbesserung nach sich ziehen, da bereits zwei Geräte am Standort Amstetten gegeben sind.“

Für Kunz ist das aber kein Grund, die Flinte ins Korn zu werfen. Er will weiterkämpfen, zumal ihm durch das Antwortschreiben des Ministeriums klar ist, dass sich dort niemand wirklich mit der Sache befasst hat. „Denn aus meinem Schreiben an den Minister geht ja hervor, dass wir künftig auf jeden Fall drei Geräte in Amstetten haben werden, weil die Mediziner Stadlbauer und Jülg auf eigene Kosten einen MRT anschaffen. Das wird natürlich eine Verbesserung der Lage bringen, weil sich die oft mehrwöchige Wartezeit auf eine Untersuchung verkürzt.“ Das Problem ist, dass die Patienten im neuen MRT-Institut bei der Anton-Schwarz-Straße selbst zahlen müssen. „Aber nicht jeder kann sich die 270 Euro leisten. Ich fordere daher, dass die Gesundheitskasse beim neuen Gerät die Kosten für mindestens 10.000 Untersuchungen pro Jahr übernimmt“, sagt Kunz.