Amstetten

Erstellt am 03. Oktober 2018, 11:48

von Heribert Hudler

150 Jahre: Amstettner Stadtfeuerwehr jubilierte. Die Stadtfeuerwehr Amstetten feierte 150 Jahre ihres Bestehens mit den Bürgern und bot ein buntes Programm.

Am 3. August 1868, also bereits ein Jahr nach der verfassungsmäßigen Verankerung der Vereinsfreiheit, gründeten Männer des Turnvereins die Freiwillige Feuerwehr Amstetten. Nun, 150 Jahre danach, feierten die Mitglieder der Feuerwehr Amstetten mit Bürgern und Bürgerinnen und vielen Ehrengästen dieses große Jubiläum.

Mit einem Galaabend in der Johann-Pölz-Halle begann am Donnerstagabend der Festreigen. Kommandant Armin Blutsch ließ die Vergangenheit Revue passieren und blickte auch in die Zukunft.

Die Festredner, wie Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig, Landesbranddirektor Dietmar Fahrafellner, Kabinettschef Reinhard Teufel, Feuerwehrvizepräsident Franz Humer und Landeshauptfrau-Stellvertreter Stefan Pernkopf zollten der Feuerwehr großen Respekt für die geleisteten Einsätze und die Bereitschaft, anderen zu helfen. Besonders hoben sie die Freiwilligkeit hervor. Am Freitag folgte dann eine Fahrzeugparade mit historischen und aktuellen Fahrzeugen auf dem Hauptplatz und eine Modenschau mit alter und aktueller Einsatzbekleidung.

Beim Tag der offenen Tür am Samstag gab es neben der Fahrzeugschau auch Einsatzübungen zu bestaunen. Am Abend sorgten beim Weinlesefest „Steel-Rocks“ für gute Stimmung. Am Sonntag wurde das Jubiläum mit einem Frühschoppen mit Musik von „Alle9e“ beendet.

ZITIERT

„Was es heißt, einen Feuerwehrmann in der Familie zu haben, weiß ich am Besten. Es war vor 22 Jahren nach der Geburt unserer Tochter Katharina. Die erste gemeinsame Ausfahrt mit dem Kinderwagen endete nach genau 200 Metern. Denn da läutete der Pager und mein Mann Herbert sagte zu mir: ,Fahr mit dem Kinderwagen weiter, ich muss zu einem Einsatz‘“.

Bürgermeisterin Ursula Puchebner

„Die Feuerwehr ist eine große Familie. Denn wenn es sowohl um Einsätze als auch ums Feiern geht, hilft die ganze Familie mit. Wir können stolz sein Menschen zu haben, die anderen im Notfall helfen“.

Kommandant Armin Blutsch