Bezirk Amstetten: Feuerwehren sind voll einsatzfähig. "Die Feuerwehren des Bezirks Amstetten halten sich streng an die Vorgaben des Niederösterreichischen Landesfeuerwehrverbandes", berichtet Bezirksfeuerwehrkommandant Rudolf Katzengruber.

Von Wolfgang Zarl. Erstellt am 30. März 2020 (07:17)
Übungen der Feuerwehr des Abschnitts Amstetten-Stadt wie hier im Bild sind derzeit natürlich nicht möglich. Einsatzbereit ist man aber. Foto: Wolfgang Zarl
Wolfgang Zarl

Dazu zählt unter anderem, dass aufgrund von Quarantänemaßnahmen die Feuerwehrhäuser nicht betreten werden und dass sämtliche Bewerbe auf Abschnitts-, Bezirks und Landesebene abgesagt worden sind.

Auch sämtliche Ausbildungsmodule sollen – mit jetzigem Stand – erst wieder im September starten. Weiters halten sich die Feuerwehren selbstverständlich an das behördliche Veranstaltungsverbot, worunter auch die Feuerwehrfeste fallen.

Bezirksfeuerwehrkommandant Rudolf Katzengruber betont, dass die Feuerwehrleute sehr diszipliniert seien und die Häuser nur für Einsätze und dringend notwendige Wartungsarbeiten betreten würden. Die Zahl der Einsätze hätte sich stark reduziert, was natürlich auch am viel geringeren Verkehrsaufkommen liegen dürfte.

"Die Feuerwehren sind aber für Einsätze natürlich jederzeit gut gerüstet. Kürzlich haben wegen der Coronavirus-Krise alle NÖ-Wehren Schutzgeräte erhalten. Die Bezirksalarmzentrale (BAZ) versieht ihren Dienst und ist immer erreichbar", bekräftigt der Bezirksfeuerwehrkommandant.

Auch der Abschnittsfeuerwehrkommandant von Amstetten-Stadt, Stefan Schaub, betont, dass die Schlagkraft aller Amstettner Feuerwehren trotz Coronavirus aufrecht sei. Durch das große Sicherheits- und Verantwortungsbewusstsein der Mitglieder würden diese „die Maßnahmen der Bundesregierung mit großer Disziplin mittragen, um sich selbst zu schützen und unsere Einsatzstärke nicht zu gefährden“.

Schaub, der ja auch Kommandant der Feuerwehr Greinsfurth ist, berichtet aber auch, dass die Schulung der Mitglieder nicht völlig auf Eis liege. Sie passiere derzeit nur interaktiv. Und sogar die Feuerwehrjugendlichen bekommen Aufgaben via Internet zugeschickt und können sie zuhause lösen.

Die Bevölkerung bitten Katzengruber und Schaub: "Bleiben Sie daheim, damit wir bei Alarmierungen ungehindert und schnell ausrücken können.“