„Wir waren damals Helden “. Bei seinem ersten Solo-Programm lädt Max Mayerhofer zu einer Spurensuche in der Vergangenheit.

Von Peter Führer. Erstellt am 01. Februar 2019 (03:24)
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Max Mayerhofer blickt auf die vergangenen fünf Jahrzehnte zurück.

Nach mehr als 1.100 Auftritten als Kabarettist, Moderator, Referent, Schauspieler und vielem mehr, startet Max Mayerhofer heuer mit seinem ersten Solo-Kabarettprogramm durch. Unter dem vielsagenden Titel „69 Solo“ lädt der umtriebige Unterhaltungs-Tausendsassa zur humoristischen, biografischen Rückschau.

Auf Zeiten, in denen die große Welt noch Schwarz/Weiß war und einen Sendeschluss hatte und im Flieger Zug um Zug geraucht wurde. Bis in die Gegenwart wird dabei der Bogen gespannt. So berichtet der Kabarettist auch von seinen jüngsten Erfahrungen aus dem USA-Urlaub.

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Beim historischen Streifzug werden auch Zeiten beleuchtet, in denen Max Mayerhofer mit einer Ente mit 27 PS unterwegs war.

Überlegungen, ein Solo-Programm zu schreiben, gab es schon lange, wie Max Mayerhofer im NÖN-Gespräch verrät. „Ich brauche alle paar Jahre ganz einfach etwas Neues und eine breite Bandbreite an Aktivitäten. Zum Anlass meines 50. Geburtstages ist endlich das Jahr für ein Solo-Programm gekommen.“

Inhaltlich geht es bei „69 Solo“ darum, zu zeigen, wie das Leben früher ausgesehen hat und was sich heute alles geändert hat. „Damals waren wir ja Helden. Das Programm richtet sich an alle, die noch wissen, was ein Bleistift mit einer Kassette zu tun hat“, betont Mayerhofer.

Schreibarbeiten bis kurz vor der Premiere

Erstmals präsentiert wird das Werk am 14. Februar im Rahmen einer Benefizveranstaltung im Palais Kaufmännischer Verein in Linz (Beginn 19.30 Uhr). Die – Zitat Mayerhofer – „heimliche Premiere“ findet dann am 22. Februar, ab 19.30 Uhr, im mozArt Amstetten statt.

An seinem Soloprogramm schrieb und schreibt der Kabarettist und Inhaber einer Werbeagentur seit November des Vorjahres. Bis kurz vor dem Auftritt wird weiter an den Inhalten gefeilt. Dabei spielt sich die Handlung chronologisch ab, enthält allerdings auch Sprünge.

„Ich werde auch zehn Minuten lang aus meinem Tagebuch lesen, das ich mit 15 geschenkt bekommen habe. Das wird wirklich schön ... peinlich“, lässt Mayerhofer anklingen. Auch zahlreiche Wegbegleiter und Angehörige kommen vor, ebenso wie musikalische Elemente und Zaubertricks. „Es ist sehr autobiografisch, aber natürlich auch ausgeschmückt“, so Mayerhofer. Karten unter oeticket.com. Weitere Infos unter www.maxmayerhofer.at.