Jetzt auf dem Abstellgleis. Raimund Bauer über die Entlassung von Teamchef Robert Weinstabl.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 05. März 2019 (01:00)

Nach zwei Rückrundenspielen und nur einem Punkt zogen die Verantwortlichen des SKU Amstetten die Reißleine. Teamchef Robert Weinstabl muss nach dem Remis gegen Wacker Innsbruck II und dem vorletzten Tabellenplatz in der 2. Liga seinen Stuhl räumen.

Mit Weinstabl gelang dem SKU der größte Erfolg der Vereinsgeschichte: der Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse in Österreich. Der Teamchef kümmerte sich auch rund um den Platz darum, dass die Strukturen immer mehr auf professionellere Beine gestellt wurden. Auch wenn sich die Mannschaft nach der Auftaktniederlage gegen den FAC im Heimspiel gegen Wacker Innsbruck II gesteigert hatte, stand auf der Anzeigentafel nach 90 Minuten eine Nullnummer.

Da im Fußball aber schlussendlich nur die Ergebnisse zählen und Amstetten in dieser Saison noch immer einem ersten Heimsieg nachläuft, war der Schritt der Verantwortlichen auch für den scheidenden Teamchef nachvollziehbar. Entgegen der bisherigen Gepflogenheiten beim SKU fiel diese Entscheidung auch relativ schnell.

Die eineinhalb Jahre für Robert Weinstabl bei Amstetten sind am Ende mit einem Satz auf den Punkt gebracht: Hatte er noch zuerst die Weichen für die 2. Liga gestellt, ist er jetzt auf dem Abstellgleis.