Halbe Liga im Abstiegskampf. Über die Zweiklassigkeit in der Gebietsliga West.

Von Raimund Bauer. Erstellt am 01. Oktober 2019 (01:00)

Einsam ziehen nicht die Adler ihre Kreise in der Gebietsliga West, sondern Leader Hainfeld, Hofstetten und mit ein wenig Abstand Lilienfeld. Danach folgt die Meute. Angeführt von einem erstärkten Mauer.

Der Tabellenvierte erlebte im Sommer einen radikalen Wechsel und holte mit Trainer Vitalis Sankevicius einen Fachmann, der sich bei seiner ersten Trainerstation als Hauptverantwortlicher beweisen möchte. Ein Erfolgsgarant: Markus Gruber fand seine Treffsicherheit wieder. Der Trainer stärkte auch das Standing von Gruber, indem er ihm die Kapitänsschleife übergab. Danach folgt mit Biberbach ein ebenfalls in der letzten Saison noch geprügelter Nachzügler. Mit Neo-Coach-Frane Zefi und dem fast identen Kader aus der Vorsaison gelang den Biberbachern die wichtige Punkte gegen einen möglichen Abstiegskampf. Doch allzusicher dürfen sich die Biberbacher auch nicht sein. Denn bis zum vorletzten Platz auf Grein, sind es lediglich sieben Punkte. Einzig Tabellenschlusslicht Neuhofen kommt ergebnistechnisch nicht in Schuss.

Dennoch erlebt die Gebietsliga eine Zweiklassengesellschaft. Für die Amstettner Teams ist der Meisterzug schon abgefahren. Dennoch bleibt für die Anhänger genug Spannung: Den im Abstiegskampf sind alle Teams ab Rang sieben mittendrin.