Manche Augen werden geöffnet. Manche Augen werden geöffnet

Von Peter Führer. Erstellt am 12. Februar 2019 (05:06)

Wenn es um das Thema „Iran“ geht, schrillen bei vielen die Alarmglocken. Diktatur, Atomprogramm, Schurkenstaat – das sind oft die ersten Assoziationen, die geweckt werden. Eine Reise dahin? Für viele wenig reizvoll. Umso spannender ist es aber sicher, sich abseits der medialen Berichterstattung ein eigenes Bild von der Lage vor Ort zu machen.

Die Bürgermeister Anton Kasser und Hannes Pressl konnten das in einem – wenn auch kurzen – Aufenthalt bei einer internationalen Nachhaltigkeitskonferenz und den „Energy Globe Awards“ in Yazd tun. Dabei stieß man auf viel Gastfreundschaft und Offenheit.
Natürlich, in vielen Bereichen unterscheiden sich die kulturellen Werte des Irans massiv von den europäischen. Etwa bei der Gleichstellung von Mann und Frau. Doch ein Blick über den Tellerrand heißt noch lange nicht, dass man alles gutheißen muss, was in einem Land passiert. So manche Scheuklappe könnte dabei aber trotzdem fallen.