St. Valentin , Amstetten

Erstellt am 03. Januar 2019, 02:38

von Raimund Bauer

Parkett ist ein anderes Terrain. Raimund Bauer über den Einsatz von Testkandidaten bei Hallenturnieren.

Der heiße Tanz auf dem Fußballparkett begleitet die fußballbegeisterten Anhänger über die Weihnachtsfeiertage. Egal ob beim Schiedsrichterturnier in Amstetten oder beim Hallenturnier in St. Valentin: Der Bandenzauber hat wieder Einzug gehalten.

Und einige Vereine nutzen den Spielersatz in der kalten Jahreszeit, um sich nach möglichen Verstärkungen für die Rückrunde umzusehen. Gastspieler hatten beim Schiedsrichterturnier Hochkonjunktur. Einigen Spielern schauten die Verantwortlichen zum ersten Mal auf die Beine. Ob dies wirklich Sinn macht? Immerhin ist der Hallenfußball komplett anders einzuordnen.

Bestes Beispiel: Der Tabellenletzte der 1. Klasse West — der SV Yspertal — sicherte sich den Sieg beim Vormittagsturnier in Amstetten. In der Meisterschaft konnten die Waldviertler aber nicht wirklich Fuß fassen. Die beim Turniersieger getesteten Legionäre waren am Ende sogar für Neo-Trainer Herbert Kawrtnik bei Neustadtl im Einsatz. Seine Einschätzung: Die Qualität reicht für eine Verpflichtung nicht aus.

Die besten Futsal-Spieler sind zwar technisch beschlagen, doch auf dem großen Spielfeld sind auch noch andere Attribute entscheidend, die am Ende über Sieg und Niederlage entscheiden. Daher macht eine Verpflichtung oder erster Test von Spielern bei Hallenturnieren nur wenig Sinn. So kauft man eine kleine Wundertüte.