Unverhofft kommt oft. Über Felix Gschossmanns neue Chance in Amstetten.

Von Michael Bouda. Erstellt am 02. Juli 2019 (03:08)

So schnell wie Felix Gschossmann weg war aus Amstetten, so schnell war er nun wieder da. Und dies ausgerechnet wegen der Verletzung seines Langzeitkontrahenten David Affengruber.

Affengruber und Gschossmann hatten sich in der abgelaufenen Saison der 2. Liga beinahe paritätisch die Handschuhe im SKU-Kasten geteilt. Des einen Vorzüge konterte der andere mit den seinen.

Die schwere Verletzung von Affengruber ist ein herber Rückschlag für den 27-Jährigen, der vor sieben Jahren zu den Amstettnern gestoßen ist. Eine Halbsaison aussetzen zu müssen, geht an keinem ambitionierten Profisportler spurlos vorüber. Auch wenn an ein Karriereende Affengrubers freilich nicht zu denken ist.

Für Gschossmann sind die tragischen Umstände dennoch Glück im Unglück – unverhofft kommt eben oft. Für den 22-Jährigen hat sich die Möglichkeit aufgetan, in Österreichs zweithöchster Spielklasse noch einmal neu durchzustarten. Mit dem 21 Jahre jungen Neo-Amstettner Dennis Verwüster hat Gschossmann zwar neue Konkurrenz im Kasten bekommen – aber auch neuen Ansporn. Und eines ist klar: Wie man einen Zweikampf um das Einserleiberl bestreitet, weiß Gschossmann nur zu gut.