Amstetten: Herzensprojekt für Haberhauer. Amstettner Dachzentrum siedelt 2022 an die B 121 beim Weißen Kreuz.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 21. Juni 2021 (10:45)
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Kollektive Freude über den Neubau des Amstettner Dachzentrums Haberhauer (von links): Wirtschaftsstadtrat Peter Pfaffeneder, Architekt Jörg Stadlbauer, Bauherr Paul Haberhauer und Ortsvorsteher Manuel Scherscher.
Hans Schoder, Hans Schoder

Ein wahres „Herzensprojekt“ verwirklicht sich Paul Haberhauer mit dem Neubau seines Dachzentrums an der B 121 beim Weißen Kreuz. „Wir sind in den vergangenen sieben Jahren so stark gewachsen, dass wir aus allen Nähten platzen“, verkündete der Geschäftsführer des Amstettner Familienunternehmens bei der Präsentation seiner Pläne.

„Mit dem Neubau schaffen wir moderne Rahmenbedingungen für unsere erfolgreichen Geschäftsfelder und werden diese sogar noch ausbauen“, verweist Haberhauer auf den Klima und Lüftungsanlagenbau sowie ein „5Achs-Fassadenplatten-Bearbeitungszentrum“, wo Bilder mit 3D-Effekt in große Fassadenplatten graviert werden können.

Neubau bietet Platz für 120 Mitarbeiter

Die Dachdeckerei und Spenglerei beschäftigt derzeit an zwei Standorten 75 Mitarbeiter. Nach der Zusammenführung der beiden Betriebe soll die Zahl kräftig wachsen. „Unser Neubau ist für 120 Mitarbeiter dimensioniert“, strahlt Haberhauer Zuversicht aus. Stark forcieren will er im neuen Betrieb die Lehrlingssausbildung, für die ein eigener 200 Quadratmeter großer Werkstätten-Bereich mit Musterdachlandschaft geplant ist.

Volle Unterstützung bekommt das, laut Hauberhauer durchfinanzierte 8 bis 10 Millionen-Euro-Projekt, von Ortsvorsteher Manuel Scherscher: „Wir sind dankbar, wenn ein lokaler Betrieb in die Zukunft investiert und seinen Wurzeln treu bleibt!“

Haberhauer
Hans Schoder

Wirtschaftsstadtrat Peter Pfaffeneder sieht das Projekt als wichtigen Beitrag für die Fachkräfteausbildung in der Region.

Erfreut zeigt sich auch Architekt Jörg Stadlbauer, dessen Handschrift der Neubau tragen wird. „Es war ein spannender Planungsprozess, in dem es uns gelungen ist, die Bereiche Produktion, Lager und Büro mit den Anforderungen an modernste Arbeitsplätze zu verknüpfen.“