Voller Empfang in Kürnberg. Am Freitag wurde neuer Funkmast eröffnet und damit ein Bürgerwunsch erfüllt.

Von Sabine Hummer. Erstellt am 20. April 2019 (04:30)
Sabine Hummer
Am Freitag wurde der neue Handymast in Kürnberg offiziell eröffnet. Dazu konnten Bürgermeister Johannes Heuras und Vizebürgermeister Alois Seirlehner die Vertreter der Gemeindepolitik, eine Abordnung von Musik und Freiwilliger Feuerwehr sowie Nationalrat Andreas Hanger begrüßen.

„In anderen Gemeinden gibt es Unterschriftenlisten gegen einen Handymast, in Kürnberg dafür.“ Mit diesen Worten eröffnete Bürgermeister Johannes Heuras am Freitag den neuen Mobilfunkmast, der am Musik- und Feuerwehrhaus durch den Mobilnetzbetreiber A1 errichtet wurde. Seit einigen Tagen ist Kürnberg nun auf 4-G-Empfang – zur Freude vieler Bürger.

Viele Jahre lang wurde seitens der Kürnberger eine bessere Handy- und Internetverbindung gefordert. Nicht zuletzt durch den großen persönlichen Einsatz von Nationalrat Andreas Hanger wurde dieser schier unendlichen Geschichte letztlich doch ein positives Ende bereitet.

Anfang März wurde von A1 der neue, 17 Meter hohe Funkmast am Dach des Bauhof-Zubaus beim Feuerwehr- und Musikhaus montiert. „Wir haben lange nach einem passenden Standort gesucht. Danke an die Freiwillige Feuerwehr und den Musikverein, dass wir das Gebäude in Synergie nutzen können“, sagte Heuras. Im Bezirk Amstetten gäbe es kaum mehr weiße Flecken in der Mobilfunkversorgung.

Nationalrat Andreas Hanger, betonte, dass ihm die Errichtung des Handymastes in Kürnberg „eine persönliche Freude“ sei. „Es ist kaum zu glauben, wie viel Zeit oft vergehen muss, bis ein Infrastrukturprojekt realisiert wird. Eine ordentliche Handy- und Internetverbindung gehört wie Wasser und Strom zur Infrastruktur eines Ortes dazu“, gratulierte der ÖVP-Politiker der engagierten Dorfgemeinschaft.

Ortsvorsteher Vizebürgermeister Alois Seirlehner dankte für alle Bemühungen von vielen Seiten. Natürlich gebe es auch Skeptiker. „Die strengen Strahlenrichtwerte sind alle eingehalten. Falls es zu Problemen kommen sollte, hat man uns zugesichert, eine Strahlenmessung durchzuführen“, erläuterte Seirlehner und lud im Anschluss an den offiziellen Part zum gemütlichen Imbiss in die Garage der Freiwilligen Feuerwehr.