Alpinist aus dem Bezirk Amstetten abgestürzt

Ein 57-jähriger Mostviertler stürzte laut Bericht der Landespolizeidirektion Steiermark am Samstagmittag bei einer Klettersteig-Tour in der Gemeinde Admont (Bezirk Liezen) rund 40 Meter über steiles Gelände ab. Der Mann verletzte sich unter anderem am Kopf schwer.

Hermann Knapp
Hermann Knapp Erstellt am 19. September 2021 | 09:09
Rettung Notarzthubschrauber Symbolbild
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Foto: Bilderbox.com

Gemeinsam mit vier weiteren Alpinisten unternahm der 57-Jährige aus dem Bezirk Amstetten eine Tour über den „Geo-Klettersteig“ (Schwierigkeitsbewertung „C“) auf die Silberreithmauer. Sie wurde von einem erfahrenen Alpinisten geführt. Beim Abstieg musste die Gruppe eine mit Seilen versicherte Klettersteig-Stelle (Schwierigkeitsbewertung „A“) queren. Dabei ging der Führer der Gruppe voraus, der Niederösterreicher folgte. Seinen Helm hatte der Mann zu diesem Zeitpunkt schon abgenommen und auch auf eine Sicherung am Kletterseil dürfte er verzichtet haben.

Da ereignete sich das Unglück. Der Mann kam zu Fall und stürzte in der Folge etwa 40 Höhenmeter über steiles und felsiges Gelände in das an den Fuß der Wand angrenzende Walgelände. Dabei zog er sich untere anderem schwere Kopfverletzungen zu.

Seine Kameraden setzten einen Alpinnotruf ab und stiegen zu ihm ab, um Erste Hilfe zu leisten. Einsatzkräfte des Rettungshubschraubers C14 konnten den 57-Jährigen schließlich stabilisieren. Nach dem Abtransport via Seil und einer Zwischenlandung wurde der Verletzte ins LKH Graz geflogen. Die restlichen Alpinisten konnten selbstständig ins Tal absteigen.

Neben sieben Mitgliedern der Bergrettung Admont und dem Notarzthubschrauber (C14) standen auch Beamte der Alpinpolizei Liezen im Einsatz.