Schulzubau ist im Zeitplan. Gemeinde investiert rund vier Millionen Euro. Im Herbst starten die Arbeiten im Altbau.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 05. Juli 2019 (06:32)
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Der Zubau des neuen Klassentrakts schreitet zügig voran. Die Zeit drängt aber auch: Pünktlich zu Schulbeginn im September muss er fertig sein.

Die Arbeiten am Zubau zur Volksschule schreiten zügig voran. In der Vorwoche wurde bereits der Estrich aufgebracht. Die Zeit drängt aber auch, denn pünktlich zu Schulbeginn im September muss alles fertig sein.

„Der neue Trakt enthält neben Klassen auch Administrationsräume, flexible Gruppenräume und eine Bibliothek“, berichtet Ortschef Johann Spreitzer. Derzeit hat man in der Schule acht Klassen zur Verfügung, künftig werden es dann zehn sein, mit Option, im Bedarfsfall sogar auf zwölf zu erweitern.

Die bestehenden Klassenräume im Altbau sollen im Sommer ebenfalls adaptiert werden.

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Im Zubau wird fleißig gearbeitet. In der Vorwoche wurde der Estrich aufgebracht: Bürgermeister Johann Spreitzer (rechts) mit Sigfried Windhager, Josef Humer und Daran Soner.

Ab Herbst wird dann im bestehenden Haus gearbeitet. Im Mitteltrakt werden zentral die Direktion, der Bereich des Schulwarts und ein Multifunktionsraum angesiedelt, der auch als Warteklasse oder Foyer genutzt werden kann.

Nordseitig werden die Räume für eine Zentralgarderobe und die WC-Anlagen errichtet. Im Obergeschoß wird künftig ein Raum für die Nachmittagsbetreuung zur Verfügung stehen. Erneuert wird auch der Eingangsbereich. Da ist eine Glaskonstruktion mit einem begrünten Dach geplant.

Ein neuer Personenlift sowie ein Übergang vom neuen in den alten Bauteil im ersten Obergeschoß werden die gesamte Volksschule barrierefrei zugänglich machen, auch der Keller wird durch den Aufzug erschlossen.

Bühnenraum beim Turnsaal schon in Bau

Bereits angelaufen sind die Arbeiten am neuen Bühnenraum, der nordseitig an den Turnsaal angebaut und groß genug sein wird, um sogar einer Musikkapelle Platz zu bieten. Er soll für schulinterne und externe Veranstaltungen genutzt werden können. Deswegen werden beim Turnsaal auch die Fluchtwege und die Sanitäranlagen für eine größere Menschenmenge ausgelegt.

Im zweiten Obergeschoß wird in einem abgeschlossenen Bereich die Musikschule angesiedelt. Sie erhält vier Proberäume, von denen einer als kleiner Ballettsaal ausgeführt wird.

Die Kosten für die Sanierung und den Zubau der Volksschule werden sich auf rund vier Millionen Euro belaufen. Für die Bühne hat das Land der Gemeinde nun noch eine Sonderbedarfszuweisung genehmigt. Heuer werden das rund 60.000 Euro sein, und auch nächstes Jahr soll nochmals Geld dafür fließen.