Stadt Amstetten will Bauhöfe zusammenlegen. Bei einer Pressekonferenz verkündete Bürgermeister Christian Haberhauer, dass die Stadt Amstetten plane, ihre drei Bauhöfe auf einem Areal bei Greinsfurth zusammenzuführen und zugleich im Bereich der ehemaligen "Dannergrube" den Wirtschaftspark Mauer-Greinsfurth zu schaffen.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 22. Mai 2020 (16:47)
Bürgermeister Christian Haberhauer verkündete die geplante Zusammenlegung der Bauhöfe der Stadt und die Schaffung eines Wirtschaftsparks Mauer-Greinsfurth.
Hermann Knapp

Insgesamt steht dort eine Fläche von rund 58.000 Quadratmetern zur Verfügung. 24.000 Quadratmeter gehören der Stadt. Diese will sie für die Bauhöfe nutzen. Die drei Besitzer der übrigen rund 34.000 Quadratmeter (Riedler, PORR, Lehner) sind bereit, ihre Flächen für Betriebsansiedlungen zur Verfügung zu stellen.

Interessenten gibt es offenbar schon. "Wir wollen dort vor allem innovative Betriebe haben", sagt Haberhauer. Noch gilt es alle nötigen Verfahren abzuwickeln aber schon im kommenden Jahr sollen Unternehmen sich ansiedeln können.

Mit der Errichtung des zentralen Bauhofes soll 2021 begonnen werden. Das Projekt wird sich voraussichtlich über drei Jahre erstrecken. Die Stadt will durch die Zusammenlegung der Bauhöfe Synergien nutzen - etwa beim Fuhrpark. Die Zahl der Mitarbeiter (insgesamt rund 90) wird nicht reduziert, alle behalten ihren Job. 

Mehr zum geplanten Wirtschaftspark, der auch ökologisch ein Vorzeigeprojekt werden soll sowie über die Gründe für die Zusammenlegung der Bauhöfe und was die Ortsvorsteher dazu sagen, lest ihr in eurer neuen NÖN-Ausgabe.