„ulkids“ spielen in Amstetten auf. Heuer zeigen die jungen Talente von „ulkids“ das Stück „Kalif Storch“. Tickets sind bereits erhältlich.

Von Peter Führer. Erstellt am 13. März 2019 (04:00)
Peter Führer
Regisseur Stephan Eder blickt mit seiner Darstellerriege der „ulkids“-Premiere von „Kalif Storch“ entgegen. Diese geht am Freitag, 29. März, über die Bühne.

Was passiert, wenn ein Kalif und sein Wesir zu Störchen verwandelt werden, dabei lachen und dadurch das Zauberwort für die Rückverwandlung vergessen? Um diese Frage dreht sich das Stück „Kalif Storch“, das ab 29. März von der Theatergruppe „ulkids“ gezeigt wird. Bereits zum sechsten Mal präsentieren sich die Schauspiel-Youngsters auf der Bühne. Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierte Regisseur Stephan Eder das Stück und gab einen Überblick über die laufenden Vorbereitungen.

Von Störchen, Eulen und dem Hofstab

So geht es bei „Kalif Storch“ in den Orient. Die beiden Protagonisten – der Kalif und der Wesir – werden in Störche verwandelt und können nur durch die Hilfe einer Eule zurückverwandelt werden. Dabei stellt sich heraus, dass die Eule in Wirklichkeit eine verzauberte Prinzessin ist. Vor dem Happy End stehen viele lustige Szenen und Tänze auf dem Programm. „Wir haben an der Story einiges ergänzt, etwa eine Schlange, eine Storch-Gruppe oder den Hofstab, um noch mehr Rollen besetzen zu können“, betont Eder. Insgesamt sind wieder 25 junge Darsteller an Bord, 25 Jungmusiker spielen im Ensemble.

Abermals hat das Team rund um Eder den Text des Stückes geschrieben, auch die Musik wurde eigens verfasst. Als professionelle Helfer unterstützen Johnny Leonhartsberger und Monica Rusu die jungen Talente. Während Leonhartsberger die Lieder arrangiert, zeichnet Rusu für die Choreografie verantwortlich. „So professionell, wie das hier bei uns gemacht wird, kenne ich das von nirgendwo“, erklärt Eder.

Gezeigt wird das Stück übrigens im Stadtsaal Hausmening, bei dem es ja immer wieder Abrissüberlegungen gibt. Eder betont, dass ein derartiges Vorhaben für die „ulkids“ ein Sprung ins Ungewisse sei. „Wir wollen unbedingt weiter hier spielen. Der Stadtsaal ist für das Publikum und die Kinder der perfekte Ort und die ideale Verbindung“.