Hausmening: Vereine von Wirkstatt angetan. Umbauarbeiten am ehemaligen Stadtsaal schreiten zügig voran. Ortsvorsteher lud zur Besichtigung ein.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 28. Juli 2021 (05:49)

Im November, spätestens im Dezember, soll die Wirkstatt ihre Pforten öffnen. Und der Umbau schreitet zügig voran.

„Fenster, Türen und Portale sind montiert und mit den Fassadenarbeiten wurde begonnen. Im Zuge dessen wurde auch mit den Stiegen und Rampen angefangen. Der Estrich im Inneren ist fertig und die Montage von Elektro-, Heizung- und Klimatechnik läuft“, berichtet Ortsvorsteher Anton Geister.

Demnächst werden Maler sowie Boden- und Fliesenleger sich ans Werk machen. Auch die Akustikdecke im neuen Musikprobenraum ist schon im Entstehen.

„Auch wenn jetzt noch alles kahl ist, sieht man doch schon, dass die Zimmer hell und freundlich werden“ Anton Geister

In der Vorwoche führte Geister Vertreter der zehn Vereine, die im Haus eine neue Heimat finden werden, durch das Gebäude, um sie einen ersten Blick auf ihre Räume werfen zu lassen. Das Echo war sehr positiv. „Auch wenn jetzt noch alles kahl ist, sieht man doch schon, dass die Zimmer hell und freundlich werden“, lautete der Tenor der Anwesenden. Möglich wird dies im Kellerbereich durch großzügig ausgelegte Lichtschächte.

Zentraler Punkt der Wirkstatt wird der Empfangsbereich sein. „Hier soll ein Treffpunkt entstehen, aber auch ein Ort, der zum Verweilen und zum Austausch einlädt. Herzstück des Empfangsbereichs wird sicher die neue Bar sein“, sagt Geister.

Auf ein professionelles Gastronomie-Konzept wurde bei der Planung der Wirkstatt besonderer Wert gelegt, um Veranstaltungen optimal begleiten und durchführen zu können. Es wird auch eine kleine Küche samt Speisesaal für Catering geben.

Auch für Kulturevents bestens ausgestattet

Der Saal bleibt in seiner ursprünglichen Größe erhalten, wird aber durch Schwebewände teilbar sein. Technisch wird er so ausgestattet, dass die Wirkstatt künftig auch für Kulturveranstaltungen beste Voraussetzungen bietet. Das Gebäude wird von den Amstettner Veranstaltungsbetrieb verwaltet werden.

Gemäß den Entwürfen von Architekt Thomas Tauber erhält das Gebäude auch außen ein komplett neues Aussehen, wovon sich schon ein wenig erahnen lässt. Der barrierefreie Zugang zum Haus wird mittels einer Rampe ermöglicht. Die Vereine haben gesonderte Zugänge in beiden Etagen.

Kosten für das Projekt: rund 5,5 Millionen Euro.