Neues Heim für Fußballer. Die Kicker des SCU Wallsee erhalten eine neue Heimat. Baustart ist 2020.

Von Peter Führer. Erstellt am 16. Oktober 2019 (07:19)
Peter Führer
Freuen sich über die Zusammenarbeit: Sportlicher Leiter Johannes Huber (links) und Bürgermeister Johann Bachinger.

Die Finanzierungsgespräche sind erfolgreich abgeschlossen: Der Fußballverein SCU ATR Sparkassse-Wallsee erhält einen Kabinenneubau. Derzeit laufen noch die Detailplanungen. In der vergangenen Woche unterzeichneten die Verantwortlichen des SCU und jene der Marktgemeinde eine Vereinbarung, die eine Zusammenarbeit besiegelt. Ein Gemeinderatsbeschluss wird folgen. Laut Bürgermeister Johann Bachinger haben bereits alle Fraktionen (ÖVP, FPÖ, SPÖ) ihre Zustimmung zugesagt.

„Es freut mich, dass es nun eine tragfähige Lösung und vor allem eine Einigung mit dem SCU ATR Sparkasse Wallsee gibt. Das Wichtigste ist, dass künftig eine zeitgemäße Umkleidemöglichkeit für die Ausübung von Sport und für unsere Jugend zur Verfügung steht“, ist Bürgermeister Johann Bachinger überzeugt. Er betonte die aktive Jugendarbeit. Derzeit nützen 86 Kinder und Jugendliche regelmäßig die Sportanlage.

 „Das Wichtigste ist, dass künftig eine zeitgemäße Umkleidemöglichkeit für unsere Jugend zur Verfügung steht“ Bürgermeister Johann Bachinger

 Das bestehende Kabinengebäude ist bereits über 40 Jahre alt. Schon vor vier Jahren dachte man über eine Sanierung oder einen Neubau nach. Damals scheiterten die Pläne noch an der Finanzierung. „Das haben wir als Verein damals nicht stemmen können. Wir haben die Pläne adaptiert, jetzt ist die Umsetzung realistisch“, klärt Johannes Huber, Sportlicher Leiter des SCU auf. Die Wahl fiel schließlich auf einen Neubau, nachdem Experten einstimmig betonten, dass ein solcher in etwa mit den gleichen Kosten wie eine Sanierung verbunden ist. Diese Variante sei zudem eine nachhaltige Investition.

Die Anlage entsteht direkt neben der Tribüne. Geplant sind jeweils zwei Kabinen für die Auswärts- und die Heimmannschaft, eine WC-Anlage sowie eine Ausschank beziehungsweise Kantine und ein EDV-Bereich. Finanziert wird das Projekt großteils von der Gemeinde. Sie ist der Bauherr. Das Gesamtvolumen beträgt 690.000 Euro, wovon 590.000 Euro von Land und Gemeinde beigesteuert werden. Den Rest will der Sportverein durch Eigenleistungen einbringen. „Insgesamt werden etwa 250 Quadratmeter verbaut. Wir wollen etwa 4.000 bis 5.000 Arbeitsstunden leisten. Der Spielbetrieb bleibt während der Arbeiten aufrecht“, verrät Huber.

Hauptspielfeld erhält auch Flutlichtanlage

Neben dem Kabinenneubau plant der Sportverein zudem die Errichtung einer Flutlichtanlage für das Hauptspielfeld. „Diese Arbeiten sollen heuer noch beginnen, einen entsprechenden Beschluss haben wir im Vorstand bereits gefasst“, berichtet Huber. Er erhofft sich dadurch, dass der Verein – der im heurigen Jahr den Aufstieg in die Gebietsliga West schaffte – dadurch weiter an Attraktivität gewinnen kann.