Gemeinde lädt Bürger zu Ideensammlung. Für das Zertifikat „Audit familienfreundliche Gemeinde“ baut man in Winklarn auf die Unterstützung vieler Gemeindebürger.

Von Peter Führer. Erstellt am 05. Februar 2020 (05:48)
Blicken dem Zertifizierungsprozess in Winklarn entgegen (von links): Bürgermeisterin Sabine Dorner, Michaela Prinz mit Katharina und Hans Karl Wurz.
Doris Schwarz-König

Die Gemeinde Winklarn ist seit 2014 „Audit-familienfreundliche Gemeinde. Nun ist es wieder Zeit, an der neuerlichen Zertifizierung zu arbeiten. „Mein Bestreben als Projektleiterin ist es, auch das Unicef-Zertifikat „Kinderfreundliche Gemeinde“ zu erlangen“, betont Bürgermeisterin Sabine Dorner.

Weiterentwicklung der bestehenden Angebote

Ziel ist die bedarfsgerechte Weiterentwicklung der bestehenden Angebote in der Gemeinde für alle Lebensphasen. Vom Säugling bis zu den ältesten Mitmenschen. „Es soll dabei erhoben werden, welche Angebote helfen könnten, den Alltag besser zu meistern oder die Freizeit weiter zu bereichern. Zu Beginn wird es einen kurzen Rückblick geben, welche Maßnahmen wurden damals beschlossen, wie kamen wir dazu und was wurde tatsächlich umgesetzt“, führt Dorner weiter aus.

Danach lade man alle interessierten Winklarner Gemeindebürger ein, Vorschläge und Anliegen zu bringen. Egal, ob das die Jugend, Jungfamilien, das Bildungssystem oder die ältere Generation betrifft. Ebenfalls freut man sich auf Vorschläge für eine Einbindung der Winklarner Wirtschaft und der Vereine in den Prozess. „Irene Kerschbaumer von NÖ Regional hat mit uns im Jahr 2012 begonnen und begleitet uns auch weiterhin. Wir laden alle interessierten Winklarner am Dienstag, 11. Februar, ab 19 Uhr in den Festsaal der Gemeinde ein. Gemeinsam wollen wir an den neuen Gütezeichen arbeiten und unser Winklarn wiederlebens- und liebenswerter machen“, erklärt Bürgermeisterin Dorner.