Viele Hände helfen beim Feuerwehrhaus mit. Derzeit laufen bereits Dach- und Spenglerarbeiten beim neuen Feuerwehrhaus. Arbeiten sollen Ende 2020 abgeschlossen sein.

Von Heribert Hudler. Erstellt am 04. Oktober 2019 (03:45)
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Unter den zahlreichen freiwilligen Helfern waren auch Vizebürgermeister Peter Ebner mit Kommandant Markus Dober und Bürgermeisterin Sabine Dorner aktiv.

Die Bauarbeiten für das neue Feuerwehrhaus schreiten zügig voran. In der Vorwoche wurde bereits der Dachstuhl aufgesetzt und nun folgen die Spengler- und Dachdeckerarbeiten. „Wir liegen über dem Zeitplan“, sagte Kommandant Markus Dober. Am 10. Oktober findet um 16 Uhr die Dachgleichenfeier statt.

Ihr Kommen hat Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner zugesagt. Bürgermeisterin Sabine Dorner freut sich, dass sich zahlreiche Helfer freiwillig und kostenfrei am Bau des Feuerwehrhauses beteiligen. „Ich danke jedem einzelnen, der mithilft und damit der Feuerwehr eine große Wertschätzung entgegenbringt“, sagte Dorner im Rahmen einer Baustellenbesichtigung und fügte hinzu: „Sie alle investieren ihre Zeit in die Sicherheit für die Bevölkerung und unseren Ort.“

Bald gerüstet für die aktuellen Aufgaben

Zur Vorgeschichte: Die Freiwillige Feuerwehr Winklarn errichtet neben der Steinfeldstraße bei den Sportanlagen ein neues Feuerwehrhaus. Dieser Neubau wurde notwendig, da das alte Feuerwehrhaus nicht mehr den heutigen Feuerwehrstandards entspricht. „Die Gemeinde wächst, die Herausforderungen an die Feuerwehr haben sich geändert und vor 30 Jahren gab es noch andere Standards. Ein Neubau ist die beste Lösung“, sagte Bürgermeisterin Dorner schon bei der Spatenstichfeier. Das derzeitige Feuerwehrhaus aus dem Jahr 1989 soll künftig als Bauhof Verwendung finden.

„Derzeit lagern wir Geräte, Maschinen und Sonstiges in verschiedenen Containern und Hallen“, sagte Vizebürgermeister Peter Ebner und freute sich, dass die Bauhofmitarbeiter dann auch effizienter ihre Tätigkeiten ausüben können werden. „Es wird ein Feuerwehrhaus, das für alle Situationen im Katastrophenfall gerüstet ist. Und ein Ort des Lernens, denn dann wird auch eine Feuerwehrjugend im Ort gegründet“. Die Fertigstellung des Feuerwehrhauses soll Ende 2020 sein.