Gemeinde Aschbach plant neue Halle. Vorhandene Sporthalle und kleiner Turnsaal reichen nicht mehr, um den vorhandenen Bedarf zu decken.

Von Hermann Knapp. Erstellt am 04. Juli 2019 (06:31)
Schlöglhofer
Bürgermeister Martin Schlöglhofer vor der Sporthalle in Aschbach. Die Angebote und Aktivitäten der Vereine und Organisationen sind inzwischen so vielfältig, dass sie als Veranstaltungsraum nicht mehr ausreicht.

Die Sporthalle der Gemeinde und der kleine Turnsaal reichen längst nicht mehr aus, um allen Vereinen und Organisationen, die darin Sport betreiben oder Veranstaltungen abhalten wollen, diesen Wunsch auch erfüllen zu können. Die Gemeinde denkt daher über den Bau einer neuen Zwei- oder sogar Dreifachhalle nach. Diese soll dann vor allem für sportlichen Zwecke dienen und auch ausreichend hoch sein (ca. 9 Meter), damit die Volleyballer darin auch problemlos Bundesligameisterschaftsspiele bestreiten können.

Den Platzbedarf hat man bereits erhoben und das Ergebnis ist eindeutig. „Alleine die Sportunion würde für die Aktivitäten ihrer Sektionen fast die doppelte Fläche benötigen, die sie derzeit zur Verfügung hat“, berichtet Bürgermeister Martin Schlöglhofer.

Der kleine Turnsaal und die derzeitige Sporthalle sollen saniert werden und letztere dann hauptsächlich zur Abhaltung von Kulturveranstaltungen verwendet werden. Auch da ist der Bedarf hoch.

„Es geht um ein Projekt für die nächsten 30 bis 40 Jahre"

„Wir haben drei Planer beauftragt uns Vorschläge zu machen und nun drei Entwürfe auf dem Tisch liegen. Alle sind interessant und wir möchten von allen dreien das Beste in unser Projekt einfließen lassen“, sagt der Ortschef. Derzeit laufen Gespräche mit den Planern, noch im Juli soll eine Entscheidung fallen, wer federführend mit einer genaueren Ausarbeitung des Projekts beauftragt wird.

Bis es tatsächlich zu einer Umsetzung des Vorhabens kommt, wird aber noch einige Zeit vergehen. Schlöglhofer geht von einem Zeitrahmen von drei bis fünf Jahren aus. Wie bei allen Projekten, die in der Gemeinde in letzter Zeit verwirklicht wurden, will er auch die Bürger in den Gestaltungsprozess einbinden. „Es geht schließlich um ein Projekt für die nächsten 30 bis 40 Jahre. Das will genau überlegt sein.“

Die neue Halle soll südseitig auf der Schulwiese entstehen, denn dort ist ausreichend Platz dafür. Welche Kosten da auf die Gemeinde zukommen, lässt sich derzeit noch nicht genau abschätzen.