Erstellt am 02. Januar 2019, 00:01

„Palast“ der Krapfen. Auers Kirchenwirt - Das Hotel-Restaurant neben der Wallfahrtskirche erstrahlt nach Fertigstellung der Renovierung jetzt in neuem Glanz.

Clemens Thavonat

Wer sich dem Schottwiener Ortsteil Maria Schutz mit seinem fahrbaren  Untersatz nähert, den grüßt bereits von der Ferne das in schmuckem Gelb  gehaltene Gebäude des Kirchenwirts.

Eigentümer dieses wunderschön renovierten Hauses ist die Familie von  Margit und Helmut Auer, die sich damit, seit dem Jahr 1989, schrittweise ihren Lebenstraum erfüllten. „Ich bin niemand, der sich in unkontrollierbare Schulden stürzt, nur um ein Projekt sofort umsetzen zu können“, erklärt Helmut „Kiwi“ Auer. Damit wird auch deutlich, warum die Renovierung, Erweiterung und Umgestaltung in mehreren Bauschritten erfolgte.
„Dabei darf man aber nicht vergessen, dass mich der damalige ÖVP-LAbg. Sepp Prober und der ehemalige ÖVP-Landesrat Ernest Gabmann sehr unterstützten und mir den Weg aufzeigten, mein Haus förderungswürdig zu gestalten.“
Um zu entsprechen, musste der Beherbergungsbetrieb autobustauglich adaptiert und erweitert werden. So konnten alle Vorgaben des Landes schrittweise umgesetzt werden. „Helmut Auer ist ein exzellenter Kaufmann“, bescheinigt auch Sepp Prober dem Hotelier und Gastronomen, zusätzlich Erfinder der beliebten riesigen „Klosterkrapfen“.

Der Kirchenwirt war schon in der Jugend in der Gastronomie verhaftet, besaß seine Familie doch ein Gasthaus in Rettenegg. Wie Auer versichert, bedeutet ihm sein Lebenswerk zwar sehr viel, doch versteht er den erfolgreichen Verlauf, hin zu seinem Haus im aktuellen Zustand, auch als eine Art Vorsehung. „Wir alle werden vergehen, das Haus wird jedoch bestehen bleiben. Die Lage, direkt neben der Wallfahrtskirche, ist mir immer schon sehr wichtig gewesen – es war Kraftspender für meinen langen Weg in der Wirtschaft. Man darf nicht vergessen, wir sind ja nur die Verwalter auf unserer Erde." http://www.klosterkrapfen.at/