Kulturstadt mit viel Flair. Vor den Toren Wiens erstreckt sich die Stadtgemeinde Mödling mit ihrer einzigartigen Naturlandschaft.

Erstellt am 18. März 2021 (09:02)
Von der Meiereiwiese hat man einen traumhaften Blick auf die Burgruine Mödling.
Stadtgemeinde Mödling

Diese Stadt mit Flair hebt sich im wahrsten Sinne des Wortes ab. Von der zerklüfteten Klausen bis zur einladenden Meiereiwiese, von den charismatischen und charakteristischen Schirmföhren bis zu den typischen Buchenwäldern hat die Landschaft das ganze Jahr außergewöhnliche Schönheiten zu bieten. Rund 100 Kilometer markierte Wanderwege lassen die Herzen wanderbegeisterter Naturfreunde höherschlagen.

Ein Ausflug durch den südlichen Wienerwald führt auch durch die Geschichte der Stadt, vorbei an unzähligen Bauwerken und Kunstwerken vom Mittelalter bis zur Gegenwart.

Mödling hat sein historisches Flair erhalten können. Im Bild: das Rathaus.
Stadtgemeinde Mödling

Vielfältig und interessant ist nicht nur die Landschaft, sondern auch ihre lange Geschichte. Bereits vor 1.118 Jahren erstmals urkundlich erwähnt, hat sich Mödling zwar sein historisches Flair bewahrt, ist aber zur modernen und innovativen Bezirksmetropole mit einer florierenden Wirtschaft und zahlreichen Attraktionen für Jung und Alt geworden. Die älteste Fußgängerzone Österreichs lädt nicht nur zum Bummeln und Shoppen ein, sie bietet mit ihrer Beisl-Szene – von Straßencafés bis hin zu Feinschmeckerlokalen – auch ein attraktives gastronomisches Angebot.

 

Gastfreundschaft wird in Mödling überhaupt großgeschrieben. So laden außerdem auch zahlreiche Heurigenbetriebe und Restaurants zum Verweilen ein. Das über die Grenzen hinaus bekannte traditionelle Mödlinger Weinfest findet wieder in der Zeit vom 23. Juli bis 1. August im Museumspark statt.

Für Sportbegeisterte stehen neben dem Stadtbad und dem Freizeitzentrum zahlreiche Sport- und Tennisplätze zur Verfügung. Besondere Abwechslung verspricht erneut das Kulturprogramm. Bewährtes und Neues, Klassisches und Außergewöhnliches, Traditionelles und Experimentelles zeichnen auch heuer wieder den Mödlinger Kultursommer aus. Für das ganz besondere Flair sorgen die unterschiedlichen und außergewöhnlichen Spielorte.

  • Den Beginn macht der Shakespeare-Zyklus unter der Leitung von Nicole Fendesack im romantischen Konzerthof im Stadtamt in der Pfarrgasse. Am 1. Juli feiert das Stück „Windstärke 21“ nach Shakespeares „The Tempest“ Premiere. Gespielt wird bis 31. Juli, jeweils Do bis So.

www.shakespeareinmoe.at

  • Nach den großen Erfolgen der letzten Jahre konnte sich „teatro – Musiktheater für junges Publikum“ als Fixpunkt im Mödlinger Kultursommer etablieren. 2021 steht im Stadttheater Mödling die Uraufführung der Musicalfassung von „Little Women“ nach dem Buch von Louisa May Alcott auf dem Programm. Premiere ist am 24. Juli. Unter der Leitung von Intendant Norberto Bertassi wird dem Publikum wieder Musiktheater auf höchstem Niveau geboten, wobei die künstlerische Arbeit von Kindern und Jugendlichen gemeinsam mit professionellen Künstlern im Vordergrund steht.

www.teatro.at

  • Der Verein „Sommertheater Mödling“ mit Intendant Andreas Berger wird 2021 wieder ein Stationentheater durch die Mödlinger Innenstadt bieten. An unterschiedlichen Spielorten werden Ödön von Horváths „Geschichten aus dem Wiener Wald“ aufgeführt. Diese Wiederaufnahme wird in Topbesetzung und mit viel Live-Musik in das Wien der 30er Jahre entführen. Premiere ist am 4. Juli.

www.theater-moedling.at

  • Als Fixpunkt im Theatersommer darf das „Theater im Bunker“ nicht fehlen. Bruno Max wird ab 8. August wieder sein europaweit einzigartiges Stationen-Theater im ehemaligen Mödlinger Luftschutzbunker in der Brühler Straße inszenieren. Das Publikum durchwandert in kleinen Gruppen skurrile Bilder, die von mehr als 50 Darstellern dargestellt werden. Auf dem Programm steht heuer „Utopia – Schöne neue Welt(en)“.

www.theaterimbunker.at