Im Namen des Sports!. In Zeiten, wo Automarken eingestellt werden, „erfindet“ Seat eine: Cupra ist jetzt ein eigenständiger Markenname. Gestartet wird mit einem 300 PS starken Cupra Ateca.

Von Thomas Vogelleitner. Erstellt am 07. Mai 2019 (02:32)
Cupra
Cupra Ateca – Carrrrramba! Die kupferfarbenen Felgen finden wir cool. Das Wort Cupra steht übrigens für Cup Racer. Und das Cupra-Logo (auch in Kupfer) erinnert in seiner Symbolik an indianische Stammeszeichen. Empfehlenswertes Extra: Brembo-Brems-
anlage (2.795 Euro). Schalensitze müssen nicht sein.

Cupra – das heißt: Sportliche Autos, welche die Seat-DNA von Temperament, Individualität und Leidenschaft auf einen neuen Level hieven. Ein aufgemotzter Seat Ateca könnte man sagen. Sagen wir es anders: die ultimative Weiterentwicklung des Seat Ateca (der sich bei uns wie „warme Semmeln“ verkauft).

Der Cupra Ateca ist ein superscharfer und zugleich alltagstauglicher Fünfsitzer. Festhalten ist sicherheitshalber angesagt: Denn in nur 5,2 Sekunden ist Tempo 100 erreicht (die Launch-Control-Funktion sorgt für eine maximale Beschleunigung aus dem Stand heraus). Ebenso cool, finden wir, ist der Motorsound – schade, dass Sie ihn nicht hören können. Der Motor kommt übrigens aus dem VW Golf GTI. Passt perfekt dazu: Sieben-Gang-Doppelkupplungs-getriebe und variabler Allradantrieb.

Wie fährt er sich? Dank eines relativ niedrigen Schwerpunkts lässt sich der Cupra Ateca (Produktion in Mlada Boleslav, Feinschliff in Martorell) agil und präzise bewegen (knackige Federung), in Kurven braucht es schon einen ziemlich nachdrücklichen Gasfuß, um ihn aus der Spur zu bringen. Und wenn man nicht gerade den Cupra-Modus eingestellt hat, ist der Spanier auch auf Langstrecken gut zu gebrauchen.