Dienen & beschützen. Leise wie ein Kämpfer und stark wie ein Krieger kommt der Honda CR-V daher. Und einen Allrad-antrieb hat er auch noch – für alle Fälle.

Von Michaela Fleck. Erstellt am 16. Januar 2019 (03:07)
Honda

Nein, Schwert hat er keines im Kofferraum. Schließlich ist er auch einer von der friedlichen Sorte. Das Dienen liegt ihm schon eher. Das Beschützen sowieso.

Also passt Hondas SUV-Veteran mit dem kryptischen Kürzel CR-V (das in Wahrheit für einen „Comfortabel Runabout“, also etwa: einen bequemen Flitzer, steht) genauso gut in die Reihen von Japans legendären Schwertkämpfern. Die ihren Namen ja ursprünglich vom Dienen und Beschützen haben.

Für das Dienen hat sich der kompakte Samurai, der mittlerweile in der fünften Generation läuft und auf der Plattform des (zehnten) Civic steht, gleich noch ein bisschen mehr qualifiziert. Denn mit dem längeren Radstand und den breiteren Hüften im Vergleich zur Vorgängergeneration ist allein im Innenraum spürbar mehr Platz. Und im Kofferraum, der jetzt breiter, tiefer und mit dem zweistufigen Ladeboden noch variabler ist, erst recht – aber nicht für die Schwertersammlung.

Für das Beschützen hat der CR-V statt dessen gleich ein ganzes (und laut den Ingenieuren eines der umfassendsten) Arsenal an Assistenten an Bord. Name: Honda Sensing. Das shaut voraus, haltet die Spur, regelt das Tempo, assistiert beim Stau und warnt vor allem, was außer der Spur oder auf Kollisionskurs daherkommt. Sehr angenehm!

Dasselbe gilt auch für die siebenstufige CVT-Automatik, die ganz sanft und ganz vorsichtig schaltet. Und trotzdem selbst dem 193-PS-Benziner mit zusätzlichem Turbolader genug Luft lässt für das schnelle Rennen, Retten, Flüchten, nein: für das lockere Überholen. Und mit dem „komfortabelsten Fahrwerk aller Zeiten“ ist man im CR-V ohnehin so leicht wie eine Katze unterwegs. Oder so schnell wie ein Schwertkämpfer.