Vernunft – auf Sport getrimmt. Der Hyundai i30 N-Line trägt die Gene des Hochleistungsfahrzeuges i30 N in sich. Sportliches Auftreten der gepflegt unaufdringlichen Art.

Von Thomas Vogelleitner. Erstellt am 04. Juni 2019 (01:59)
Stefan Gruber/Hyundai
Schau mir in die Augen, Baby! Der i30 N-Line macht auf sportlich, ist aber keine peinliche Kopie des echten i30 N – das finden wir gut so ...

Mehr Schein als Sein könnte man böse sagen. Könnte man … Aber unser i30 N-Line mit 140 Benzin-PS (es gibt auch eine Dieselversion mit 136 PS, der Ordnung halber) ist ein durch und durch interessantes Angebot. Durch die N-Line-Modelle möchte Hyundai den Kreis der N-Thusiasten deutlich vergrößern und die Marke mit mehr Emotion aufladen. Könnte klappen!

Was ist anders gegenüber den „normalen“ i30-Modellen? Einiges! Zum Beispiel das leicht tie-fergelegte, gestraffte Fahrwerk. Oder die direktere, schwergängigere Lenkung. Oder die größeren Bremsscheiben vorne. Oder die Doppelrohrabgasanlage. Oder die tiefergelegten Schürzen. Oder das fette Lenkrad vom echten i30 N. Oder …

Fahreindruck? Mit 140 Pferdestärken ist man alles andere als untermotorisiert. In Kombination mit dem Doppelkupplungsgetriebe eine harmonische Sache. Agil das Fahrverhalten (die Fahrdynamik wurde wirklich erhöht), im Grenzbereich gutmütig untersteuernd. Begeistert sind wir von den 1a-Materialien plus 1a-Verarbeitung im Innenraum.