Kfz-Versicherungen: Männer zahlen um rund 130 Euro mehr. Das Bundesland und das Geschlecht eines Autobesitzers haben erheblichen Einfluss auf dessen Versicherungsprämie.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 07. Juni 2019 (11:07)
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Symbolbild

So fährt jeder dritte Mann einen Pkw mit über 180 PS, aber nur jede achte Frau. Mit dem Ergebnis, dass Männer im Schnitt jährlich rund 130 Euro mehr an Prämie zahlen - obwohl sie öfter in der untersten Versicherungsstufe sind, geht aus einer Untersuchung von durchblicker.at hervor.

Und nicht nur die größere Motorhaube lastet auf den Versicherungszahlungen, Männer tendieren auch zu Premiummarken. Ihre Lieblingsmarke hieß 2018 BMW mit einem Marktanteil von 15 Prozent. Bei Frauen hatte VW mit 17 Prozent die Nase vorn. Deutlich beliebter bei Männern ist weiters Mercedes.

Und auch zwischen den Bundesländern gibt es große Schwankungen. Wer im Burgenland wohnt, ist im Durchschnitt am günstigsten unterwegs und muss 865 Euro jährlich an Prämie bezahlen. In Wien liegen die mittleren Versicherungsprämien mit 1.003 Euro um rund 140 Euro höher und sind somit österreichweit am teuersten. Burgenland und Kärnten sind Spitzenreiter bei der Bonus-Stufe 0, also besonders sichere Fahrer - das Schlusslicht bilden Westösterreich und Wien.

Die Kfz-Jahresprämien liegen bei Männern im Durchschnitt bei 1.006 Euro, Frauen zahlen 877 Euro, so die Online-Preisvergleichsplattform mit Verweis auf die Auswertung von rund zwei Millionen Versicherungsvergleichen.