Erstellt am 13. März 2018, 00:10

von Thomas Vogelleitner

RX, NX und bald UX: „Urbaner Entdecker“. Mit dem Boom der SUVs ist es noch lange nicht vorbei – UX heißt der erste Kompakt-SUV der Toyota-Edeltochter.

Markant und dynamisch, stark und modern: das Design des UX (dritter X im Lexus-Programm). Vorne der Lexus-typische Diabolo-Kühlergrill, hinten auffällige Rücklichter, die die Aerodynamik optimieren.  |  NOEN, Lexus

„Der UX verbindet das souveräne Fahrgefühl eines modernen SUVs mit der Leichtigkeit eines Kompaktwagens, dazu kommt das bekannt hohe Lexus-
Niveau“, schwärmen die Japaner. UX steht für „Urban Crossover“. Der 4,50 Meter lange und 1,52 Meter hohe Fünftürer ist gedacht „für moderne Stadtmenschen, die einen zeitgemäßen Zugang zu einem luxuriösen Fahrzeug haben“. Chefingenieur Chika Kako: „Ein neues Crossover-Genre – der UX als kreativer, urbaner Entdecker!“ Ob er den CT ablöst, ist noch top secret, es gibt aber Gerüchte …

Fix ist: Er ist der erste Lexus auf der neu entwickelten globalen GA-C-Plattform (Global Architectur C), dadurch wird der niedrigste Schwerpunkt im Fahrzeugsegment erreicht (hohe Verwindungssteifigkeit zugunsten der Agilität). Stolz sind die Lexus-Leute auf die aerodynamisch optimierten 17-Zoll-Aluminiumräder (Weltpremiere) – ihr spezielles Design trägt zur Bremskühlung bei und verringert zugleich den Luftwiderstand.

Eine weitere Innovation stellen die Luftausströmer im Inneren dar. Sie haben eine Beleuchtung, die ohne jede Kabelverbindung auskommt. Und zum Verstellen von Menge und Richtung der Frischluft genügt ein einziger Knopf. Fahrerorientiert: Die Steuerelemente der Audioanlage findet man in der Armlehne. Traditionell: Das weiche Leder, das Lexus für den UX anbietet, weist spezielle Steppnähte der Sashiko-Kunst auf, die auch für klassische Judo- und Kendo-Anzüge angewendet wird.