Caramba! Ein SUV zum Verlieben. Entworfen in Barcelona, gebaut in Wolfsburg, getestet in Niederösterreich – die Rede ist vom Tarraco, Seats drittem und größtem SUV.

Von Thomas Vogelleitner. Erstellt am 17. Juli 2019 (01:53)
Seat
Der Tarraco zeigt, wie zukünftige Seats ausschauen werden. Daumen nach oben!

Seat-Eyecatcher: Der Tarraco hinterlässt einen bleibenden Eindruck mit seinen ausgewogenen Proportionen und seinem eleganten und gleichzeitig sportlichen Design. Fein finden wir auch den Mix der Materialien im variablen Innenraum (Fünf- oder Siebensitzer, die letzte Reihe ist aber eher für die Kids gedacht) – das vermittelt ein Gefühl der Geborgenheit. Cool: Das digitale Cockpit (10,25 Zoll groß) ist inklusive.

Unser Testauto hatte 190 Diesel-PS, plus Allradantrieb, plus Doppelkupplungsgetriebe – eine Traumkombination! Fahreindruck? Die Lenkung ist direkter als die seiner Brüder (Skoda Kodiaq und VW Tiguan Allspace). Dank dem intelligenten 4Drive kommt der Tarraco auch vernünftig um die Kurven, erreicht aber nicht die Agilität eines Porsche Cayenne. Muss er auch nicht, seine Stärke ist die Ausgewogenheit. Das adaptive Fahrwerk ist im Sportmodus zwar straff(er), aber bei weitem noch nicht unkomfortabel. Offroad schlägt sich der SUV übrigens überraschend solide.

Last but not least: Tarraco ist der antike Name der heutigen Stadt Tarragona, der Name für den großen SUV wurde von über 140.000 Seat-Fans ausgewählt.