Voll und ganz im Trend der Zeit. Der VW T-Cross ist ein Polo-SUV (auf der MQB-A0-Plattform) – anders gesagt: Ein Polo in Hochform!

Von Thomas Vogelleitner. Erstellt am 25. Juni 2019 (00:41)
VW
Während der Polo etwas langweilig ist (sorry), präsentiert sich der T-Cross als peppige Alternative für die Lifestyle-Gesellschaft. Beide sind grundsolide Wolfsburger. 

Dass der T-Cross auf dem Polo basiert, sieht man ihm äußerlich nicht an. Doch drinnen ist die Verwandtschaft nicht zu leugnen – vor allem hinter dem Lenkrad. Mit dem Bruder von Seat Arona und Skoda Kamiq (kommt noch heuer) ist Wolfsburg voll und ganz im Trend der Zeit: SUVs sind gefragte Autos, auch die kleinen Allrounder sind gefragt.

Auf einer citytauglichen Länge von 4,11 Metern bietet der T-Cross überraschend viel Platz für die Passagiere und deren Gepäck. Fein: Die (ungeteilte) Fondbank ist serienmäßig in der Längsrichtung um 140 Millimeter verschiebbar. Und so nebenbei: Ab unserer Ausstattungsversion Life ist die Lehne des Beifahrersitzes umklappbar, was eine Laderaumlänge von 2,36 Metern ergibt. Da würde sogar ein Billy-Regal reinpassen – gibt es das überhaupt noch?

Der T-Cross ist der erste VW-SUV, der ausschließlich mit Frontantrieb auf den Markt kommt (damit kann man gut leben). Wie fühlt er sich an beim Fahren? Wie ein Polo – gemütlich, souverän, macht Spaß, man sitzt nur höher. Und der Motor? Unser Testwagen war mit einem Dreizylinder mit 95 Benzin-PS ausgestattet. Damit kommt man in Summe gesehen gut über die Runden. Einmal in Schwung gibt es nichts zu kritisieren.