Traiskirchen

Erstellt am 12. August 2018, 19:58

von Philipp Grabner

Babler: "Haben ambitioniertes Programm durchgezogen!". Traiskirchens Bürgermeister Andreas Babler (SPÖ) befindet sich in seinem fünften Jahr als Stadtchef. Die NÖN bat Babler daher zum großen Interview.

NÖN Redaktionsleiter-Stellvertreter Philipp Grabner und Traiskirchens Bürgermeister Andreas Babler.  |  Irene Kari

Der Höhepunkt der Flüchtlingskrise vor einigen Jahren, die neue Rolle für die SPÖ-Bundespartei in der Opposition, bereits gesetzte Maßnahmen in der Stadt und Pläne für die Zukunft - all das waren Themen des NÖN-Sommergesprächs mit Traiskirchens Bürgermeister Andreas Babler (SPÖ). Schauplatz des Interviews war das städtische Freibad - angesichts der hohen Temperaturen kaum verwunderlich...

Das Interview fand im städtischen Freibad statt.  |  Philipp Grabner

Die größte Herausforderung seit seinem Amtsantritt als Stadtchef sei natürlich die Flüchtlingssituation gewesen, so Babler im Interview. Trotz alldem hätte man ein ambitioniertes Programm durchgezogen, ist der Bürgermeister überzeugt. "Wenn man mit offenen Augen durch die Stadt geht, sieht man, wie viel sich - etwa baulich - verändert hat", so Babler. Man habe viele Grundstücke und Gebäude gekauft, vieles neu errichtet, neue Architektur in die Stadt gebracht, etwa neue Kinderbetreuungseinrichtungen, betreutes Wohnen sowie neue soziale Einrichtungen wie den ,Guten Laden'", so Babler.

"Kontrollrechte sind absolut in Ordnung!"

Angesprochen auf die Kritik der ÖVP, dass es der Opposition an Kontrollmöglichkeiten mangle, widerspricht der Stadtchef. "Wir selbst haben ja eine Menge neuer Kontrollmechanismen geschaffen. Wichtig ist auch hier, selbst initiativ zu sein."

Die SPÖ habe etwa auf einen zusätzlichen Platz im Prüfungsausschuss verzichtet, so Babler, "zugunsten einer anderen Partei". Durchaus heftige Kritik übt der Stadtchef an der FPÖ, angesprochen auf sein Verhältnis zu den Blauen. In der Stadt sei die Partei "so gut wie gar nicht präsent", auf Bundeseben habe er ideologische Probleme mit der Partei, erklärt er.


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