Kellerbrand am Ostermontag. Dank dem raschen Einsatz der Feuerwehr konnten vier Bewohner, darunter ein Kleinkind, und zwei Katzen gerettet werden.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 24. April 2019 (07:18)
Verena Lassak
Mehrere Atemschutztrupps waren bei der Brandbekämpfung im Keller gefordert.

Am Ostermontag kam es gegen 15 Uhr im Stadtgebiet von Vöslau zu einem Kellerbrand in einem Mehrparteienwohnhaus. Beim Eintreffen der alarmierten Feuerwehren drang bereits dichter Rauch aus den Kellerfenstern, das Stiegenhaus war ebenfalls stark verraucht.

Sofort ging ein Atemschutztrupp in den Keller zur Brandbekämpfung vor. Vier Hausbewohner, darunter ein Kleinkind, mussten von den Einsatzkräften aus Bad Vöslau und Gainfarn über Leitern aus dem Gebäude gerettet werden und wurden dem Roten Kreuz Bad Vöslau zur weiteren Versorgung übergeben.

Unter Atemschutz konnte eine Abluftöffnung im Stiegenhaus geschaffen werden, wodurch das Stiegenhaus und Teile des Kellers in wenigen Minuten rauchfrei waren.

Ein weiterer Atemschutztrupp kontrollierte alle Wohnungen im Haus und konnte dabei noch zwei Katzen retten. Die Tiere wurden von den Vöslauer Florianis ins Freie gebracht.

Auch die Nachlöscharbeiten forderten die Feuerwehrkräfte. Die Kellerabteile mussten unter Atemschutz ausgeräumt, alle Gegenstände durch ein Fenster ins Freie gebracht und dort nochmals abgelöscht werden. Erst nach der Reinigung aller Ausrüstungsgegenstände, Fahrzeuge und Geräte konnte der Einsatz nach gut drei Stunden beendet werden. Die Brandursache ist zu Redaktionsschluss unbekannt.