Bad Vöslau: Zwei Menschen bei Küchenbrand verletzt

Erstellt am 06. Juli 2022 | 18:14
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Heute Mittwoch wurde die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bad Vöslau zu einer unklaren Rauchentwicklung in einem Mehrparteienwohnhaus in Bad Vöslau alarmiert. Es stellte sich als Küchenbrand heraus, der dank der Florianis gerade noch rechtzeitig in der Entstehungsphase gelöscht werden konnte. Die Bewohnerin und eine Nachbarin wurden bei dem Brand verletzt.

Kurz nach der Alarmierung rückte bereits das erste Hilfeleistungsfahrzeug aus. Feuerwehreinsatzleiter Philipp Michalek führte die erste Erkundung durch: „Im Stiegenhaus kam mir bereits eine ältere Dame entgegen, die mir hektisch erklärte, dass es in ihrer Küche brennen soll. Menschen sollen sich aber keine mehr in der Wohnung befinden.“

Die Hausbewohner aus dem Stiegenhaus und den benachbarten Wohnungen wurden sofort ins Freie gerettet. Der Feuerwehreinsatzleiter ließ auf Alarmstufe 2 erhöhen und damit die Freiwillige Feuerwehr Gainfarn alarmieren. Dann ging laut Michalek alles blitzschnell: "Die Mannschaft und der erste Atemschutztrupp bauten eine Löschleitung auf und brachten einen sogenannten Rauchvorhang in Stellung. Mit diesem Vorhang wird verhindert, dass Brandrauch aus der betroffenen Wohnung in das Stiegenhaus und damit in den Fluchtweg der anderen Hausbewohner zieht", erklärt der Feuerwehreinsatzleiter.

Gleichzeitig mit dem Rettungsdienst des Roten Kreuzes traf dann das zweite Hilfeleistungsfahrzeug der Stadtfeuerwehr ein. Die Mannschaft baute eine Überdruckbelüftung mit zwei Hochleistungslüftern auf. In der betroffenen Wohnung im 1. Obergeschoss kämpfte sich der erste Atemschutztrupp mit einer Löschleitung durch den immer dichter werdenden Rauch bis in die Küche vor. Michalek: "Hier konnte der Brand wohl gerade noch rechtzeitig in der Entstehungsphase mit einem Rohr abgelöscht werden. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Gainfarn übernahmen die Aufgabe, die betroffene Küche teilweise zu zerlegen und etwaige Glutnester aufzuspüren. Mit einer Wärmebildkamera wurde zusätzlich jeder Kasten kontrolliert."

Die Bewohnerin und eine Nachbarin wurden bei dem Brand verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Nach gut einer Stunde konnten die übrigen Hausbewohner zurück in ihre Wohnungen.

Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben und die beiden Freiwilligen Feuerwehren konnten wieder einrücken.