Baden

Erstellt am 11. Oktober 2018, 13:25

von Andreas Fussi

Neuer Pächter für Café „blickweit“ gesucht. Café im Kaiser Franz Josef Museum, mit seiner guten Aussicht, soll übergeben werden. Verpächter setzt auf Kooperation.

Das Café „blickweit“ im Kaiser Franz Josef Museum ist bekannt als Hochzeitslocation. Die Trauung entweder auf der schönen Terrasse oder bei Schlechtwetter im wundervollen Kaiser-Jubiläumssaal und danach das Catering von blickweit.  |  Fussi

Aus privaten Gründen steht das beliebte Lokal „blickweit“ im Kaiser Franz Josef Museum zur Disposition, bestätigt Museumschef Alexander Blümel seitens des Verpächters – des Vereins NÖ Landesfreunde – eine Anzeige auf der Immobilienplattform Willhaben.

Das Café wurde im April 2015 von Uta Reimers und Sasha Matjanec eröffnet und hat aufgrund seiner Lage und seines Angebots eine gute Auslastung. „Ich kann ihr nur gratulieren, dass Sie aus einem eher dahin dümpelnden Gastronomiebetrieb wirklich ein namhaftes Lokal gemacht hat, dass man durchaus als Erfolgsgeschichte bezeichnen kann“, lobt Blümel, der auf einen aufrechten Vertrag bis 2021 verweist. Reimers möchte, dass das Lokal mit demselben Namen weitergeführt wird, da die Marke „blickweit“ einen Wert darstelle, den sie abgelöst haben möchte. Die Investitionsablöse beträgt 100.000 Euro. Die Gesamtmiete wird mit 750 Euro angegeben, bei einem durchschnittlichen Umsatz von 200.000 Euro, der hauptsächlich im Sommer erzielt werde.

 „Ich kann ihr nur gratulieren, dass Sie aus einem eher dahin dümpelnden Gastronomiebetrieb wirklich ein namhaftes Lokal gemacht hat"

Blümel wünscht sich, dass das Lokal weiterhin einen hohen Publikumszuspruch hat, da sich dadurch Synergien für das Museum ergeben können. „Diese sollen generell mehr ausgebaut werden“, hofft er. Ihm wäre daher ein neuer Pächter, der Ideen zur verstärkten Kooperation hat, am liebsten. Bereits bisher hätten sie gemeinsam das Museum und das Lokal „als perfekte Hochzeitslokation angeboten“. Blümel: „Das hat gut funktioniert und sollte ausgebaut werden, weil es wirklich ein traumhafter Platz ist.“ Es gebe keinen Betrieb, der so einen Weitblick, über das südliche Wiener Becken bieten könne. Besonders wichtig ist dem Verpächter, dass trotz Rücksichtnahme auf einen erfolgreichen Lokalbetrieb die Würde des Hauses gewahrt werde. Das Jugendstilgebäude sei „ein kleiner Schatz“, den es zu bewahren gelte, so Blümel.