Faustmann neuer Bezirkspolizeikommandant-Stellvertreter. Hannes Faustmann wechselte von Wien nach Baden. Hier war er schon einmal tätig.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 15. Juli 2020 (05:14)
Bereit für den Dienst in Baden: Bezirkspolizeikommandant-Stellvertreter Hannes Faustmann (l.) mit Bezirkspolizeikommandant Hannes Jantschy.
Jandrinitsch

Oberstleutnant Hannes Jantschy hat seit 1. Juli wieder einen offiziellen Stellvertreter als Bezirkspolizeikommandant. „Die Stelle war seit dem Wechsel von Oswin Huber nach Melk unbesetzt“, informiert Jantschy. Huber wurde am 1. Juli 2019 Bezirkspolizeikommandant von Melk.

Sein neuer Stellvertreter, Oberstleutnant Hannes Faustmann, stammt aus Vorau in der Steiermark, hat aber seine Polizeikarriere „damals noch bei der Gendarmerie, 1995 in Niederösterreich“, begonnen. „Ich bin in Ybbs an der Donau in die Polizeischule gegangen“, informiert Faustmann. Nach Absolvierung seiner Ausbildung wechselte er in den Bezirk Baden, genauer gesagt nach Bad Vöslau.

„Ich habe alle Ausbildungen gemacht, war dann Dienstführender in Baden, bis ich 2001 ins Bundesministerium für Inneres gewechselt habe“, erzählt Faustmann, der jetzt täglich von Pitten (Bezirk Neunkirchen) nach Baden pendelt. Am warmen Freitag sogar sehr sportlich, auf der Eurovelo 9 bewältigte er die Strecke mit dem Fahrrad.
In seiner Freizeit ist Faustmann leidenschaftlich gerne in den Bergen unterwegs; so ist er auch Mitglied der Bergrettung Reichenau. Im Innenministerium lernte er „die Polizeiarbeit von übergeordneter Stelle aus kennen“, doch zog es ihn nach einigen Jahren wieder zurück in den aktiven Polizeidienst.

2013 wechselte er in das Stadtpolizeikommando Meidling. „Jetzt hat sich die Chance ergeben, nach Baden zu kommen, ich habe diese Chance gerne genutzt“, berichtet Faustmann. Waren während des Lockdowns kaum kriminelle Aktivitäten zu spüren, „so nähern wir uns langsam wieder der Normalität an“, erzählt Faustmann. Das bedeutet, dass auch regelmäßig wieder gemeinsam mit dem Stadtpolizeikommando Baden monatliche Verkehrsschwerpunkte gesetzt werden.

Bezirkspolizeikommandant Jantschy erläutert: „Ein Schwerpunkt von uns bleibt die Ablenkung beim Autofahren. Einer der Hauptunfallgründe ist das Hantieren mit dem Handy.“
Die Zahl der Alkolenker bleibe auf einem konstanten Niveau, im Steigen begriffen sei die Zahl der Drogenlenker.