Täglich gelebter Hochwasserschutz in Ebreichsdorf. Bürgermeister bedankt sich bei zwei Gemeindemitarbeitern für ihren täglichen Beitrag.

Von Thomas Lenger. Erstellt am 29. Juli 2021 (05:26)
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Alfred Bruzek – stellvertretend für alle Helfer.
Stadtgemeinde, Stadtgemeinde

Gerade die letzten Wochen haben es wieder gezeigt, dass die Natur eine zerstörerische Kraft entwickeln kann. Obwohl die Region diesmal verschont geblieben ist, ist man sich in Ebreichsdorf bewusst, dass Hochwasserschutz täglich gelebt werden muss.

Zwei wesentliche Helfer sind die Gemeindemitarbeiter Alfred Bruzek und Manfred Kusch. Unermüdlich kontrollieren sie bei „Normalwasserstand“ die Flussläufe der Fischa, der Piesting und des Kalten Gangs auf Verklausungen, säubern täglich den Grobrechen vor dem Rathaus und überprüfen einmal die Woche alle drei Wehranlagen in der Badner Straße, um einen guten Durchfluss zu gewährleisten.

Einmal die Woche werden alle Wasserstandsanzeigen abgelesen, ein Wasserbuch geführt und an das Land übermittelt. In regelmäßigen Kontakt mit dem Sportfischereiverband Baden, der Bezirkshauptmannschaft Baden und dem Land NÖ gelingt es ihnen, Maßnahmen zu setzen und Überläufe der Gewässer vorzubeugen.

Bürgermeister Wolfgang Kocevar, SPÖ, sagt: „Ich danke dem gesamten Ebreichsdorfer Team – bestehend aus Feuerwehr, Bauhofmitarbeitern und unseren Rathausmitarbeitern – die sich darum kümmern, dass unsere Wasserwege frei sind. Dadurch konnten wir das Schlimmste in Ebreichsdorf in den vergangenen 8 Jahren vermeiden.“ Unabhängig davon appelliert er an die Grundeigentümer entlang der B210 weiterhin aktiv an der Realisierung des Hochwasserschutzes zu arbeiten. Ein wichtiger Beitrag jedes Einzelnen wäre darauf zu achten, Grünschnitt oder Geröll nicht an den Ufern der Flüsse zu entsorgen, sondern am Bauhof abzuliefern.