Baden will Strom verkaufen. Durch „Erneuerbare Energiegemeinschaft Baden“ soll „hausgemachter Strom“ schon bald zu kaufen sein.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 15. Mai 2021 (03:23)
Vizebürgermeisterin Helga Krismer und Bürgermeister Stefan Szirucsek setzen auf den Realisierungsplan für die EEG.
Fussi, Fussi

Als Stadt auf die Erzeugung erneuerbarer Energie zu setzen, ist für die Stadtführung unter Bürgermeister Stefan Szirucsek und Vizebürgermeisterin Helga Krismer „ein Zeichen für eine innovative wie zukunftsorientierte Grundhaltung“. Durch die Gründung der „Erneuerbaren Energiegemeinschaft Baden“ (EEG) soll es nun möglich werden, dass der in Baden erzeugte Strom unter den Teilnehmern der Energiegemeinschaft künftig sowohl ge- als auch verkauft werden kann.

Szirucsek und Krismer konkretisieren ihr Vorhaben: „Die EEG Baden ist ein wesentlicher Baustein der Energiewende auf Gemeindeebene. Es gilt, eine fundierte Realisierungsplanung samt konkretem Umsetzungsszenario auf die Beine zu stellen und eine detaillierte Planung zu erarbeiten, damit dieses Projekt sowohl ökologisch als auch ökonomisch in die Lebensqualität der Stadt einzahlt.“ Der Stadtrat soll daher in seiner nächsten Sitzung die „Nobilegroup – NIG GmbH“ (Wiener Netze) mit der Ausarbeitung des Realisierungsplans für die Errichtung der „Erneuerbaren Energiegemeinschaft Baden“ beauftragen. Kosten: 32.400 Euro. Die Förderung durch den Klimafonds im Rahmen der Klimamodellregion Baden beträgt 17.000 Euro.