Gasspür-Trupp in Baden und Bruck unterwegs. Ab 27. Mai sind die Gasspürtrupps der Netz NÖ unterwegs und machen die Gegenden in den Bezirken Baden und Bruck sicher. „Mithilfe von hoch empfindlichen Gasspürgeräten überprüfen wir die Gasleitungen zuverlässig auf Dichtheit“, erklärt Gasspürer Andreas Thaller.

Von Redaktion Online. Erstellt am 20. Mai 2019 (09:49)
Netz NÖ/Moser
Gasspürer Andreas Thaller und Heinrich Winter

In den nächsten Wochen sind die Spezialisten in den Gemeinden Bad Vöslau, Sooß, Baden, Teesdorf, Ebreichsdorf, Leobersdorf, Reisenberg und Schönau an der Triesting beziehungsweise Ebergassing, Gramatneusiedl, Fischamend, Lanzendorf, Moosbrunn und Rauchwarth unterwegs. Geprüft wird bis zum Anschlusskasten des jeweiligen Gebäudes. „Im Einzelfall müssen wir auch das ein oder andere Privatgrundstück betreten“, bittet Thaller um Verständnis. Falls der Zutritt auf ein Privatgrundstück nicht möglich ist, wird eine Benachrichtigung mit einem Terminvorschlag hinterlassen.

Die Gasleitungen werden von den Spezialisten nach den gesetzlichen Vorschriften und den festgesetzten Intervallen geprüft. Je nach Rohrmaterial wird eine Gasleitung alle 2 bis 9 Jahre überprüft. Neben dem Abspüren der Leitungen werden die Leitungstrassen auf mögliche Veränderungen und Einbauten, z.B. Bewuchs, kontrolliert. „Die größten Feinde unserer Leitungen sind die Wurzeln großer Bäume und Sträucher. Und die Baggerschaufel“, verrät Thaller und empfiehlt vor sämtlichen Baumaßnahmen Kontakt mit dem zuständigen Service Center der Netz NÖ aufzunehmen. Dort liegen Pläne mit allen Leitungen auf.

Was tun, wenn es doch mal zu einem Gasgebrechen in einem Wohnraum kommt?

  • Raum lüften
  • keine Flammen und Funken erzeugen, keine Schalter betätigen und nicht in diesem Raum telefonieren
  • Gasversorgung unterbrechen (Gerätehahn, Hauptabsperrung schließen)
  • Mitbewohner warnen (klopfen, nicht klingeln).
  • Gefahrenbereich verlassen
  • außerhalb des Gefahrenbereichs den Gasnotruf 128 wählen