Schlosspark feiert großen Geburtstag. Pottendorfs Ortschef lud die Bevölkerung zur Feier der Wiedereröffnung vor einer Dekade. Und es gab tolle Neuigkeiten.

Von Thomas Lenger. Erstellt am 22. August 2019 (03:34)
NOEN
Riesiger Besucherandrang herrschte bei den Führungen durch den ...

Vor zehn Jahren gelang es der Gemeindeführung unter Bürgermeister Thomas Sabbata-Valteiner (SPÖ), den lange brach und verwahrlost daliegenden Schlosspark zu kaufen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Und längst ist der Park ein beliebtes Naherholungsgebiet.

Mit der Sanierung der Schlosskapelle konnte ein weiterer Schritt für die Nutzung des Areals gesetzt werden und so lud der Ortschef am Donnerstag zu zwei Schlossparkführungen und einem Festakt.

„Nach einer Zusage durch das Bundesdenkmalamt wurde im Gemeinderat ein weiterer Sanierungsschritt einstimmig beschlossen"

Und hier gab es eine weitere erfreuliche Nachricht für alle Schlosspark-Fans. „Nach einer Zusage durch das Bundesdenkmalamt wurde im Gemeinderat ein weiterer Sanierungsschritt einstimmig beschlossen. Die beiden noch vorhandenen Türme, die Eingangshalle mit dem darüberliegenden ehemaligen Festsaal, der rechte Stiegenaufgang sowie eine Verbindung der beiden Türme werden als Nächstes saniert“, kündigte der Bürgermeister an.

Die geschätzten Kosten dafür lägen zwischen 900.000 und 1.200.000 Euro. Davon werden bis zu 60 Prozent durch das Bundesdenkmalamt und das Land Niederösterreich gefördert. Im Vorfeld gab es von ÖVP und FPÖ Kritik an der Veranstaltung. Die Oppositionsparteien, die den Schlosspark als „Herzens- und Erfolgsprojekt“ bezeichnen, fragten sich, ob mit dem Geld das Tags darauf stattfindende „Familien- und Honigbienenfest“ der SPÖ querfinanziert werde, da die Veranstaltung im dafür von der SPÖ aufgestellten Festzelt stattfinde.

Opposition vermutete eine Querfinanzierung

Der Bürgermeister erfuhr über die Medien davon: „Man hätte mich auch direkt fragen können“, sagt Sabbata-Valteiner und erklärt, dass der Gemeinde für den Festakt keinerlei Kosten entstünden, da die SPÖ die gesamten Kosten übernehme und das Festzelt sowie die Infrastruktur von der Gemeinde kostenlos genutzt werden könnten.