Wiener Familie hatte bei Crash auf A3 viele Schutzengel. Ein auf dem Pannenstreifen der Südostautobahn (A3) abgestellter Pkw ist am Samstagabend im Bezirk Baden von einem SUV gerammt worden. Das Auto mit vier Wiener Insassen, darunter zwei Kinder, wurde gegen die Leitschiene gedrückt.

Von Redaktion noen.at und APA, Redaktion. Erstellt am 18. August 2019 (14:04)

"Die Kleinkinder sowie alle anderen beteiligten Personen blieben bei dem Unfall wie durch ein Wunder unverletzt", berichtete das Bezirksfeuerwehrkommando am Sonntag.

Die Lenkerin hatte den Pkw auf dem Weg nach Wien zwischen Pottendorf und Ebreichsdorf-West wegen eines gesundheitlichen Problems der Beifahrerin angehalten. Ein nachkommender SUV touchierte den Wagen. "Dabei war der seitliche Anprall so heftig, dass der Pkw gegen die Randleitschiene gedrückt wurde und alle Türen blockierten", teilte die Feuerwehr in einer Aussendung mit. Die Lenkerin und die Kinder wurden mit Unterstützung von Ersthelfern über die Fenster bzw. die Heckklappe aus dem Wagen gerettet. Die Beifahrerin wurde ins Krankenhaus gebracht.

Der SUV verlor rund 250 Meter weiter die rechte Vorderachse samt Rad, die auf dem Pannenstreifen liegen blieb. Der Geländewagen der Lenkerin kam erst rund 500 Meter weiter zum Stillstand. Die Feuerwehr Pottendorf barg die beiden Fahrzeuge. Die Unfallursache und warum der SUV erst bei der Ausfahrt Ebreichsdorf-West stehen blieb, sei Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.