Erstellt am 12. Juni 2018, 05:05

von Thomas Lenger

Zehn Ortschefs strampeln los. Die Bürgermeister der „Kleinregion Ebreichsdorf“ ziehen parteiübergreifend an einem Strang und stärken somit ihre eigenen Interessen. Neueste Idee: eine Radweg-Karte.

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Im Jahr 2015 wurde die „Kleinregion Ebreichsdorf“ in ihrer heutigen Form mit den zehn Mitgliedsgemeinden gegründet.

Dazu gehören Reisenberg, Mitterndorf, Seibersdorf, Trumau, Ebreichsdorf, Pottendorf, Oberwaltersdorf, Tattendorf, Teesdorf und Blumau-Neurisshof. Durch Zusammenarbeit über die Gemeindegrenzen hinaus sollen so einige Potenziale gehoben werden.

Dazu gehört ein gemeinsamer Auftritt gegenüber Anbietern von öffentlichen Verkehrsmitteln, dem Land und auch Unternehmen. Gemeinsam lassen sich größere Projekte besser in Angriff nehmen und Maßnahmen zum Klimaschutz setzen. Das Bevölkerungswachstum lag in der Region seit 1980 bei über 50 Prozent und derzeit wohnen hier rund 34.600 Personen.

„Nun möchte die Kleinregion Ebreichsdorf, für die der Umweltschutz und die Energiewende zentrale Themen sind, der Bevölkerung mit einer neuen Freizeitkarte ein Angebot machen, um die Region mit dem Fahrrad zu erkunden und so Lust machen, das Radl auch für alltägliche Wege zu nutzen“, so der Obmann der Kleinregion, Stadtrat Otto Strauss (parteilos), der erst vor kurzem diese Funktion vom Ebreichsdorfs SP-Bürgermeister Wolfgang Kocevar übernommen hatte.

In der Karte, die an alle Haushalte verteilt wird, sind alle Radwege und sämtliche Gastronomiebetriebe sowie Ausflugsziele der Region eingezeichnet. Innerhalb des kommenden Jahres sollen dann auch zusätzlich alle Radwege einheitlich beschildert werden.

 

 

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