Auch Badener Schulen sind Partner von Jane Goodall. BG Frauengasse und SIBU helfen Umwelt-Ikone.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 20. September 2019 (03:05)
Fussi
Lisa Breitler, Selina Julian, Leonie Pahr, Sebastian Paar (Schüler der 4A), im Hintergrund Stefan Szirucsek und Erna Koprax.  Foto: Fussi

Die Schüler der 4A des BG Frauengasse hatten bei Jane Goodalls Besuch Gelegenheit ihr Umweltprojekt zu präsentieren, das ihre GWK-Lehrerin Martina Baumgartner schon vor Monaten bei Goodalls Projekt „Roots&Shoots“ eingereicht hatte und von ihrer BIUK-Lehrerin Petra Laznihsek betreut wurde.

Die Schüler sprachen über ihr großes Anliegen, dem Entgegenwirken der Verschmutzung der Meere und der Müllreduzierung im alltäglichen Leben. Diese Erkenntnisse stellten sie anschaulich in englischer Sprache, untermalt mit selbst gestalteten Transparenten, dar. Jane Goodall belohnte die engagierten Schüler mit einer von ihr selbst signierten Urkunde.

Goodall besuchte auch die private Badener Schule SIBU, die ebenfalls bei „Roots&Shoots“ teilnimmt und eine Partnerschaft mit einer afrikanischen Schule eingegangen ist. Ein Schulpartner dabei ist das Badener Unternehmen LIKANO, das mit dem Jane Goodall Institut ein Klimaschutzprojekt in Uganda macht. Dabei wird durch den Einsatz energieeffizienter Kochöfen, die lokal hergestellt werden, der Brennholzbedarf der Bevölkerung verringert und dadurch der Lebensraum der gefährdeten Berggorillas geschützt. „Auf mich hat Jane Goodall einen sehr interessierten und bodenständigen Eindruck gemacht. Ganz ohne Starallüren und sehr auf ihre Anliegen fokussiert“, berichtet Geschäftsführer Michael Novoszad.